Performance Constant Acts of Disobeying @ IAPAR Theater Festival

Constant Acts of Disobeying © IAPAR India

Fr, 12.11.2021

19:00 Uhr IST

The Box

Constant Acts of Disobeying

im Rahmen des Projekts M3: Man, Male, Masculine

Goethe-Institut Pune in Zusammenarbeit mit IAPAR India & TIFA Working Studios präsentiert "Constant Acts of Disobeying" am 12. November 2021 während des IAPAR Theater Festivals im Rahmen des Projekts M3 - Man Male Masculine.

Im Rahmen des Projekts M3 - Man Male Masculine, das sich durch verschiedene kulturelle und pädagogische Aktivitäten mit den aktuellen Visionen zum Thema Männlichkeit im gesamten Geschlechterspektrum befasst präsentieren herausragende junge Künstler*Innen "Constant Acts of Disobeying" .

Die argentinische Anthropologin und eine der einflussreichsten Intellektuellen Lateinamerikas, Rita Segato, reflektiert über die jüngsten Fälle von Gewalt gegen Frauen und sexuellem Nonkonformismus in Chile und erklärt die Möglichkeiten, die der Feminismus den Männern bietet, um das, was sie als "Mandat der Männlichkeit" bezeichnet, abzubauen! Die feministische Bewegung hilft Männern, sich zu befreien!

Schon viel zu lange sind Frauen auf der ganzen Welt wütend, verärgert und doch voller Hoffnung, was das Frausein angeht. Es ist ein ständiges Rätsel, wie sie in die gegenwärtige Situation passen - eine Gesellschaft, die sich abmüht, aus dem Gegebenen auszubrechen, aber auch diejenige, die Hoffnung und eine sichere Zukunft für das bietet, was sie "das zweite Geschlecht" nennen. 


Diese Zusammenarbeit ist ein Versuch, über die Zensur des Körpers, der Gedanken und der Stimme von Frauen und Männern nachzudenken. Außerdem sollen die toxischen moralischen Normen untersucht werden, denen Männer im Namen der Verantwortung unterworfen sind. Es geht darum, unsere Beziehungen zum anderen Geschlecht, unsere Sexualität und unsere Lebensweise zu hinterfragen! Wie kann das "Mandat der Männlichkeit" abgebaut werden? Welche Rolle spielt die feministische Bewegung in diesem Kampf? Wie können wir uns auf halbem Weg begegnen? Wie können wir diese Kluft überbrücken? Einige dieser Fragen beschäftigen uns in allen Kulturen und in verschiedenen Teilen der Gesellschaft. Unsere Sprachen und unser Essen mögen sich ändern, aber einige unserer Erzählungen in der Gesellschaft und in der Kultur im Allgemeinen sind immer noch dieselben. Diese Performance ist eine gemeinschaftliche Untersuchung zur Erleichterung dieses Dialogs und wird mit physischen Live-Performances sowie einer kleinen Online-Präsentation realisiert. Entlang der Erzählungen von Frauen und Männern, die mit ihren Gewohnheiten brachen und sich gegen das auflehnten, was von ihnen erwartet wurde, befasst sich diese performative Erkundung mit den
"Constant Acts of Disobeying", die entwickelt wurden, um die feministische Bewegung voranzubringen, da sie noch lange nicht vorbei ist.

 

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