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18:00–19:15 Uhr
Szenische Lesung: Ich lieb Dich (German - Kristo Šagor)
Syenische Lesung|Teil des Tata Literature Live! 2021
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Julians Eltern lassen sich scheiden. Das erschüttert seine Vorstellung von der Liebe. Vergeht erwachsene Liebe etwa ebenso schnell wie die Liebe zu Zitroneneis oder Kastanien oder zu einem Meerschweinchen? Dabei ist er sich ganz sicher, dass er Lia liebt und immer lieben wird: „Ich liebe dich.“ „Ich dich nicht“ sagt Lia.
Wer liebt wen – und warum eigentlich? Was bedeutet Liebe, und wie verhält sie sich zur Zeit? Und was ist der Unterschied zwischen „Ich liebe dich“ und „Ich lieb dich“? Und was das Gegenteil von Liebe? Der zwölfjährige Julian und die elfjährige Lia stellen sich den kleinen, aber wichtigen Unterschieden und auch den großen Fragen zur Liebe und ihrer Vergänglichkeit. Und sie lassen all die Geliebten, auch die schon fast vergessenen, zu Wort kommen, versetzen sich in Lebende und Gestorbene, in tanzende Großeltern und streitende Eltern und sogar in die zukünftigen Geliebten. Die Kinder verdichten die Liebe so zu einer wechselvollen Geschichte und erspielen sich dabei zugleich wichtige Momente ihres eigenen Lebens.
Sind Geliebte jene, die unsere Sicht auf die Welt verändern – und wie geht ein neuer Geliebter damit um? Am Ende weiß Julian zumindest eines sicher: Es gibt für ihn eine Liebe, die immer währt, auch über den Tod hinaus.
Quelle: © Kiepenheuer Bühnenvertrieb)
Im Anschluss an die Aufführung findet eine Diskussion über die Übersetzung vom Deutschen ins Marathi mit den Darstellern und dem Regisseur, Sunil Shanbag, Mrunmayee Shivapurkar und Jayashree Joshi, statt.
Biographie:
Kristo Šagor wurde 1976 in Stadtoldendorf geboren. Er studierte Linguistik sowie Literatur- und Theaterwissenschaft in der Freien Universität Berlin. Er schreibt und inszeniert Theaterstücke und verfasst eigene Bühnenbearbeitungen zu vorliegenden Werken, u.a. von Goethes „Werther“, von Horváths „Jugend ohne Gott“ oder zuletzt „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ nach Heinrich Böll.
Für seine Theaterstücke erhielt er zahlreiche Preise, u.a. beim Heidelberger Stückemarkt 2001 den Publikumspreis und 2019 den Jugendstückepreis, 2003 und 2005 den Autorenpreis beim Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Kaas und Kappes“, 2014 den Baden- Württembergischen Jugendtheaterpreis und den Mülheimer Kinderstückepreis 2019. Für seine Regiearbeit konnte er 2008 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Regie im Kinder-und Jugendtheater in Empfang nehmen. Kristo Šagor lebt in Berlin.
Biografisches (Quelle: © Kiepenheuer Bühnenvertrieb)
Die Theatergruppe:
Das 2014 gegründete Tamaasha Theatre hat sich intensiv mit der Produktion von Performances, der Erforschung und Erweiterung alternativer Aufführungsräume und der Unterstützung des Theater-Ökosystems in Mumbai beschäftigt. Studio Tamaasha, ein intimer Aufführungsraum, der vom Tamaasha Theatre betrieben wird, ist ein bahnbrechendes Experiment beim Betrieb eines kuratierten gemischten Aufführungsraums, der ein vielfältiges Publikum ermutigt, sich mit Künstlern mit Prozessen und Ergebnissen auseinanderzusetzen.
Wer liebt wen – und warum eigentlich? Was bedeutet Liebe, und wie verhält sie sich zur Zeit? Und was ist der Unterschied zwischen „Ich liebe dich“ und „Ich lieb dich“? Und was das Gegenteil von Liebe? Der zwölfjährige Julian und die elfjährige Lia stellen sich den kleinen, aber wichtigen Unterschieden und auch den großen Fragen zur Liebe und ihrer Vergänglichkeit. Und sie lassen all die Geliebten, auch die schon fast vergessenen, zu Wort kommen, versetzen sich in Lebende und Gestorbene, in tanzende Großeltern und streitende Eltern und sogar in die zukünftigen Geliebten. Die Kinder verdichten die Liebe so zu einer wechselvollen Geschichte und erspielen sich dabei zugleich wichtige Momente ihres eigenen Lebens.
Sind Geliebte jene, die unsere Sicht auf die Welt verändern – und wie geht ein neuer Geliebter damit um? Am Ende weiß Julian zumindest eines sicher: Es gibt für ihn eine Liebe, die immer währt, auch über den Tod hinaus.
Quelle: © Kiepenheuer Bühnenvertrieb)
Im Anschluss an die Aufführung findet eine Diskussion über die Übersetzung vom Deutschen ins Marathi mit den Darstellern und dem Regisseur, Sunil Shanbag, Mrunmayee Shivapurkar und Jayashree Joshi, statt.
Biographie:
Kristo Šagor wurde 1976 in Stadtoldendorf geboren. Er studierte Linguistik sowie Literatur- und Theaterwissenschaft in der Freien Universität Berlin. Er schreibt und inszeniert Theaterstücke und verfasst eigene Bühnenbearbeitungen zu vorliegenden Werken, u.a. von Goethes „Werther“, von Horváths „Jugend ohne Gott“ oder zuletzt „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ nach Heinrich Böll.
Für seine Theaterstücke erhielt er zahlreiche Preise, u.a. beim Heidelberger Stückemarkt 2001 den Publikumspreis und 2019 den Jugendstückepreis, 2003 und 2005 den Autorenpreis beim Niederländisch-Deutschen Kinder- und Jugendtheaterfestival „Kaas und Kappes“, 2014 den Baden- Württembergischen Jugendtheaterpreis und den Mülheimer Kinderstückepreis 2019. Für seine Regiearbeit konnte er 2008 den Deutschen Theaterpreis DER FAUST für die beste Regie im Kinder-und Jugendtheater in Empfang nehmen. Kristo Šagor lebt in Berlin.
Biografisches (Quelle: © Kiepenheuer Bühnenvertrieb)
Die Theatergruppe:
Das 2014 gegründete Tamaasha Theatre hat sich intensiv mit der Produktion von Performances, der Erforschung und Erweiterung alternativer Aufführungsräume und der Unterstützung des Theater-Ökosystems in Mumbai beschäftigt. Studio Tamaasha, ein intimer Aufführungsraum, der vom Tamaasha Theatre betrieben wird, ist ein bahnbrechendes Experiment beim Betrieb eines kuratierten gemischten Aufführungsraums, der ein vielfältiges Publikum ermutigt, sich mit Künstlern mit Prozessen und Ergebnissen auseinanderzusetzen.
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