Wir feiern die
13. Ausgabe des
Bengaluru International Film Festival (BIFFES) mit einem ganz besonderen Beitrag: einer
Retrospektive des bahnbrechenden
deutschen Filmemachers
Volker Schlöndorff, die von einem Online-Gespräch zwischen dem Filmemacher selbst und Bangalores erfahrenem Filmkritiker und Experten
MK Raghavendra begleitet wird. Spannend ist auch, dass die Schlöndorff-Filme in Indien zum ersten Mal
online gezeigt werden. Natürlich enthält das Paket auch den ikonischen
Oscar-Gewinner:
Die Blechtrommel.
Für das aktualisierte Programm und Informationen zur Anmeldung besuchen Sie bitte die
BIFFES 2022 Website.
© Rückkehr nach Montauk
Volker Schlöndorff, (geboren 1939 in Wiesbaden, Deutschland) gilt als einer der führenden Vertreter des westdeutschen Nachkriegskinos und ist besonders für seine Literaturverfilmungen und sein Interesse an Themen der jüngeren Vergangenheit bekannt.
Für seinen Film
Die Blechtrommel erhielt Schlöndorff den
Oscar für den besten fremdsprachigen Film und
Palme d’Or, den höchsten Preis, der bei den französischen Filmfestspielen in Cannes an Wettbewerbsfilme vergeben wird.
Volker Schlöndorff hat sich großzügig bereit erklärt, am Montag, den
7. März 2022, 19.00 Uhr (IST), an einem
Online-Gespräch mit
MK Raghavendra teilzunehmen.
Anmeldedaten für die Teilnahme an der Veranstaltung:
Login Link
Meeting ID: 894 5497 6259
Passcode: 702009
Volker Schlöndorff Retrospektive @ BIFFES 2022:
© DFF
Die Blechtrommel (The Tin Drum) - Director's Cut
1979 | 162 Min.
Aus genereller Verweigerung gegen die Welt der Erwachsenen stellt der kleine Oskar, dessen geistige Entwicklung bereits mit dem Augenblick seiner Geburt vollständig abgeschlossen ist, an seinem dritten Geburtstag das Wachstum ein. Er stürzt sich die heimische Kellertreppe hinunter und stellt die Ärzte mit seiner Fähigkeit, Glas zersingen zu können, zusätzlich vor ein großes Rätsel. Die rotweiße Blechtrommel, die er zum Geburtstag geschenkt bekommt, nutzt er fortan, um Distanz zwischen sich selbst und seiner Umwelt zu schaffen, um seine ganz eigene Sprache gegen Ideologie und Fanatismus zu kreieren, um zu protestieren gegen die Hybris der Menschen in seiner Umgebung.
© DFF
Der junge Törless (The young Toerless)
1966 | 87 Min.
Nach dem Roman
Die Verwirrungen des jungen Törless von
Robert Musil erzählt der Film die Geschichte von
Törless, einem Schüler in einem alten und abgelegenen Internat in Österreich, kurz vor dem Ersten Weltkrieg.
Unter den Schülern herrscht eine strikte Hierarchie, die sich unter anderem in verschiedenen Formen der Demütigung niederschlägt. Als Törless und drei seiner Mitschüler erfahren, dass ihr jüdischer Mitschüler Basini wegen Spielschulden zum Dieb geworden ist, nutzen sie dieses Wissen aus, um ihn systematisch zu erniedrigen.
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*Mord und Totschlag (Degree of Murder)
1967 | 87 Min.
Marie, eine junge Serviererin in einem Café, erschießt ihren Freund Hans, als sie erfährt, dass der sie verlassen will. Mit der Hilfe ihres Ex-Freundes Fritz und dessen gerade aus dem Gefängnis entlassenen Kumpel Gunther beseitigt sie die Leiche. Dann kehrt sie unberührt zu ihrer gewohnten Tagesordnung zurück.
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Die verlorene Ehre der Katharina Blum (The lost honor of Katharina Blum)
1975 | 106 Min.
Nach einer ausgelassenen Karnevalsfeier verbringt die junge, attraktive und alleinstehende Haushälterin Katharina Blum die Nacht mit einer Zufallsbekanntschaft. Am nächsten Morgen stürmt ein SEK der Polizei ihre Wohnung, auf der Suche nach dem Mann, der als mutmaßlicher Terrorist gesucht wird – doch der Gesuchte ist bereits verschwunden. Durch diesen Vorfall gerät Katharina Blum ins Visier von Polizei und Medien.
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Deutschland im Herbst (Germany in Autumn)
1978 | 119 Min.
Ein so genannter "Omnibusfilm" von elf namhaften deutschen Regisseuren, der versucht, die Stimmung in der krisengeschüttelten Bundesrepublik nach der Entführung und Ermordung Hans Martin Schleyers sowie den Selbstmorden der in Stammheim inhaftierten RAF-Terroristen zu reflektieren.
© DFF
*Die Stille nach dem Schuss (The Legends of Rita)
2000 | 102 Min.
Eine Gruppe von RAF-Terroristen muss nach einer missglückten Befreiungsaktion, bei der ein Anwalt erschossen wurde, aus der Bundesrepublik Deutschland fliehen. Unerwartete Hilfe bekommen sie von der Stasi, die ihnen nicht nur Unterschlupf gewährt, sondern auch neue Identitäten verschafft. So erhält Rita Vogt die Chance, ein neues Leben als Arbeiterin in der DDR zu beginnen. Doch weiterhin wird nach ihr gesucht, auch in der DDR ist sie bald keine Unbekannte mehr.
*Diese Filme werden auch online gezeigt.
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