Im Tod (In My Time of Dying) ist ein Theaterprojekt von
Sankar Venkateswaran (Indien) und
Leon Pfannenmüller (Deutschland) und feiert am
31. März, 2022 seine
Premiere im
Theaterhaus Jena.
Im Tod ist während einer Pandemie entwickelt worden; ein Projekt, das sich dynamisch sowohl im physischen Raum als auch als fortlaufende Unterhaltung im virtuellen Raum.ereignet. Das Werk sucht den Dialog auf der Grundlage des kleinsten gemeinsamen Nenners unserer conditio humana: der Tatsache, dass wir alle sterben werden und nur eine begrenzte Zeit zum Leben haben. Wie sterben wir? Wie bereiten wir uns darauf vor? Wie gehen wir mit sterbenden Körpern um? Und nach dem Tod? Im Tod sind alle gleich – stimmt das eigentlich?
© Sankar Venkateswaran
Die beiden Theatermacher rekapitulieren ihre eigenen subjektiven Assoziationen zum Tod, teilen ihre eigenen Erfahrungen und spielen Szenen aus ihrer Theatervergangenheit nach. Die Grenzen zwischen autobiografischen Fakten und Fiktion verschwimmen. Als Quelle der Stückentwicklung dienen Interviews mit Ärzt*innen, Pflegepersonal, Bestatter*innen und Psycholog*innen, die von westlichen wissenschaftlichen Konzepten bis zu philosophischen Vorstellungen über Materie, Leben und Tod reichen. Das Stück geht Fragen rund um die Palliativversorgung, die Bedürfnisse Sterbender sowie Todes- und Trauerritualen nach.
Sprachen: Deutsch, Englisch und Malayalam – durchgehend mit deutschen und englischen Übertiteln.
Credits:
Konzept, Text & Performance:
Sankar Venkateswaran & Leon Pfannenmüller
Dramaturgische Unterstützung:
Maria Rößler
Bühnenbild & Lichtdesign:
Maarten van Otterdijk
Eine Koproduktion von
Theaterhaus Jena und
Sahyande Theatre in Zusammenarbeit mit der
Acteursgroep Wunderbaum.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung des
Internationalen Koproduktionsfonds des Goethe-Instituts entwickelt.
Weitere Vorstellungen im
Theaterhaus Jena im
April 2022. Die indische Erstaufführung im Sahyande Theater in Attappadi (Kerala) findet nächstes Jahr statt.
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