Returning Sound #2

Returning Sound #2 © Goethe-Institut Kolkata/Design:Varun Desai

Mi, 20.04.2022

19:00 Uhr

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata

Ein Abend mit Musik im Café

‚Returning Sound‘ ist eine Reihe von Musikprogrammen, die jeden Monat im Institut präsentiert wird. Der Fokus des Programms liegt auf unkonventioneller Musik, die von unabhängigen Produzenten elektronischer Musik entwickelt wurde.

Die Reihe wird kuratiert von Varun Desai, der betont:
 

2022 können endlich wieder öffentliche Musikveranstaltungen stattfinden, auch wenn sich nur wenige von ihnen sich auf die Auswirkungen der letzten Jahre auf die Menschheit beziehen können. ‚Returning Sound‘ wurde zusammengestellt, um mithilfe elektronischer Musik ein neues Gemeinschaftsgefühl entstehen zu lassen und um ein kollektives Hörerlebnis zu schaffen, über gemeinschaftliche Erfahrungen nachzudenken und sich den Weg in eine unabsehbare Zukunft zu bahnen.

Varun Desai



Im zweiten Programm der Reihe wird SPIRALYNK aus Indien auftreten sowie der deutsche Klangkünstler Ignaz Schick.

Details über den Kurator:


Varun Desai new image © Varun Desai VARUN DESAI

Varun Desai ist ein multidisziplinärer Künstler und Elektromusiker sowie ein Computeringenieur, der im Bereich Musikproduktion und Kunstmanagement arbeitet. Er war Lehrer und Dozent für Hardware- und Software-Plattformen sowie Grafikdesigner, kreativer Programmierer, Videokünstler und Instrumentenbauer. Er ist der Gründer von Synthfarm, einem jährlichen Musik- und Technologie-Residenzprogramm und Direktor des Kolkata Jazzfestes. Seine Firma Littlei produziert seit 2007 Musikveranstaltungen in Kolkata und fördert die Entwicklung neuer Kunst- und Musiktraditionen.


Informationen zu den Musikern:

Spiralynk © Spiralynk SPIRALYNK (Indien)

Spiralynk ist ein Instrument für audiovisuelle Entdeckungen. Es ist das Produkt von Ankit Malik, einem interdisziplinären Künstler, der sich mithilfe eines multimodalen Ansatzes mit dem organisierten Chaos beschäftigt. Seine multidisziplinäre Arbeit erforscht durch algorithmische Kompositionen, Gehirn-gesteuerte Interfaces, immersive Klänge und Transmisson Art die Beziehung zwischen Raum, Zeit und der menschlichen Psyche. Mit seinen maßgeschneiderten digitalen Systemen, ausgestattet mit Hardware-Synthesizern, hatte er bereits mehrere audiovisuelle Auftritte in Großbritannien, Europa und Indien. Er komponierte Musik für Theaterproduktionen, die ihre Premiere in Cambridge, Prag und Kolkata feierten. Vor Kurzem wurde er als Spotlight-Musiker im WazirX NFT Marketplace vorgestellt. Zurzeit arbeitet Spiralynk daran, seinen digitalen Audiosignalprozessor auf Blockchain zu betreiben. Zusammen mit weiteren Ehemaligen des Berklee College of Music ist er Mitbegründer von Bonafide Seven, einem von Künstler:innen geleiteten Kollektiv und Produktionshaus für Medien, das sich der Unterstützung von Künstler:innen und Musikschaffenden verschrieben hat. Über die von Bonafide Seven geförderten Künstler:innen wurde in Publikationen wie Rolling Stone India, The Wild City und Rock Street Journal berichtet.

Ignaz Schick © Ignaz Schick IGNAS SCHICK (Deutschland)

Ignaz Schick ist ein in Berlin lebender Klang- und Bildkünstler, Komponist/Performer, Plattenspieler/Saxophonist und Kurator von Festivals/Veranstaltungen. Er spielt als Instrumentalist auf Turntables, Objekten, Live-Elektronik, Altsaxophon und Flöten. In seiner Jugend studierte er Saxophon und trat seit seiner Zeit als Teenager in Free Jazz- und Avant Rock-Bands auf. Seine Leidenschaft und sein Interesse an Tonbandmaschinen, Plattenspielern und Effektgeräten brachten ihn dazu, mit verschiedenen elektroakustischen Setups und klangbildenden Geräten zu experimentieren. Nach dem College studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in München und arbeitete mehrere Jahre als Assistent des zeitgenössischen Komponisten Josef Anton Riedl. Seit 1995 lebt und arbeitet er in Berlin, wo er eine aktive und integrale Kraft der sogenannten "Berlin Nouvelle Vague" und der aufblühenden "experimentellen" Musikszene ist. Neben seiner experimentellen Musik- und Performance-Praxis macht er Klanginstallationen, experimentelle Objekte, visuelle Collagen, Textpartituren, konkrete Poesie, grafische Partituren und Zeichnungen.


Das Programm ist offen für alle.

Der Eintritt zum Konzert erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, bis alle Plätze voll sind. Aufgrund der COVID-Situation sind nur begrenzte Sitzplätze verfügbar.

Die COVID-Richtlinien sind einzuhalten. Bitte tragen Sie eine Maske. Am Eingang werden die Temperatur, offizielle ID und das endgültige Impfzertifikat (digital oder analog) der Besucher:innen überprüft, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.


 

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