Szenische Lesung Gott ist ein DJ von Falk Richter, unter der Regie von Surabhi J Herur

God is a DJ © Sandbox Collective

Sa, 09.07.2022

18:30 Uhr

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore

Gott ist ein DJ, geschrieben von Falk Richter und ins Englische übersetzt von Maja Zade, ist die zweite Lesung in der diesjährigen Ausgabe von German Spotlight. Surabhi J Herur führt bei der englischen Lesung des Stücks Regie.

Über das Stück:
Gott ist ein DJ spielt in einer Wohnung, die wie ein Studio aussieht, eine Wohn- und Arbeitsumgebung, die sich nicht wesentlich von der uns heute vertrauten Arbeit von zu Hause aus unterscheidet. Das Stück handelt von zwei Personen, "Er" und "Sie", die unter Vertrag stehen, um aufgezeichnete Ausschnitte aus ihrem Leben zu verkaufen, die dann in Kunstgalerien zu einem lukrativen Preis live gestreamt werden. 

Das Stück wurde vor über zwei Jahrzehnten konzipiert und zum ersten Mal aufgeführt. Und doch bietet uns die Gegenüberstellung von Themen wie öffentlich und privat, real und imaginär, Zustimmung und Manipulation, Gegenwart und Vergangenheit usw. eine Vielzahl von Perspektiven, mit denen wir die voyeuristische Natur des heutigen Lebens untersuchen können. Es bietet uns in gewissem Sinne eine Sichtweise, die eine Vielzahl von Menschen erfassen kann.

Surabhi_GS 22 © Surabhi J Herur Anmerkungen der Regisseurin:
"It took me a while to decide on God is a DJ. Not only because it plays out on a particularly mental plane, but also because every time I read it, a different reality became the obvious one. At some point, I felt moved by it — for every reference, every occurrence that seemed absurd, there was no denying that it could all very well be, that it very much is, reality for someone. 

It also brought up questions around how we consume art — how intrinsic our lives are to the art we make and vice versa. How much value is given to the witnessing of art, for it to come into being. How does the witness influence the art then, and how do we engage with this witnessing?

So it is all these things, along with a curiosity around how performers might respond to these concepts and to the dialogue; something that’s been deeply interesting to see as we rehearse."

Surabhi J Herur ist Theaterpraktikerin, Filmemacherin, Autorin und Moderatorin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Themen Unsichtbarkeit, Zugang und Privilegien sowie die sie beeinflussenden Konstruktionen. Sie hat ein beachtliches Werk an Theaterarbeiten, sowohl in der Performance als auch in anderen Bereichen des Theatermachens, und an Dokumentarfilmen, die eine Reihe von Themen abdecken, von Gender über Nachhaltigkeit bis zu sozialer Gerechtigkeit. 

Credits:
Dramatiker: Falk Richter
Übersetzung: Maja Zade
Regie: Surabhi J. Herur
Darsteller*innen: Priya Venkataraman und Sambhaji Sasane

*Mit freundlicher Genehmigung von S: Fischer Theater & Medien, Deutschland. 

Nur eine Aufführung. Eintritt frei!

German Spotlight ist ein gemeinsames Projekt des Goethe-Instituts / Max Mueller Bhavan Bangalore und Sandbox Collective

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