Gott ist ein DJ, geschrieben von
Falk Richter und ins Englische übersetzt von
Maja Zade, ist die
zweite Lesung in der diesjährigen Ausgabe von
German Spotlight.
Surabhi J Herur führt bei der englischen Lesung des Stücks Regie.
Über das Stück:
Gott ist ein DJ spielt in einer Wohnung, die wie ein Studio aussieht, eine Wohn- und Arbeitsumgebung, die sich nicht wesentlich von der uns heute vertrauten Arbeit von zu Hause aus unterscheidet. Das Stück handelt von zwei Personen, "Er" und "Sie", die unter Vertrag stehen, um aufgezeichnete Ausschnitte aus ihrem Leben zu verkaufen, die dann in Kunstgalerien zu einem lukrativen Preis live gestreamt werden.
Das Stück wurde vor über zwei Jahrzehnten konzipiert und zum ersten Mal aufgeführt. Und doch bietet uns die Gegenüberstellung von Themen wie öffentlich und privat, real und imaginär, Zustimmung und Manipulation, Gegenwart und Vergangenheit usw. eine Vielzahl von Perspektiven, mit denen wir die voyeuristische Natur des heutigen Lebens untersuchen können. Es bietet uns in gewissem Sinne eine Sichtweise, die eine Vielzahl von Menschen erfassen kann.
© Surabhi J Herur
Anmerkungen der Regisseurin:
"It took me a while to decide on
God is a DJ. Not only because it plays out on a particularly mental plane, but also because every time I read it, a different reality became the obvious one. At some point, I felt moved by it — for every reference, every occurrence that seemed absurd, there was no denying that it could all very well be, that it very much is, reality for someone.
It also brought up questions around how we consume art — how intrinsic our lives are to the art we make and vice versa. How much value is given to the witnessing of art, for it to come into being. How does the witness influence the art then, and how do we engage with this witnessing?
So it is all these things, along with a curiosity around how performers might respond to these concepts and to the dialogue; something that’s been deeply interesting to see as we rehearse."
Surabhi J Herur ist Theaterpraktikerin, Filmemacherin, Autorin und Moderatorin. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Themen Unsichtbarkeit, Zugang und Privilegien sowie die sie beeinflussenden Konstruktionen. Sie hat ein beachtliches Werk an Theaterarbeiten, sowohl in der Performance als auch in anderen Bereichen des Theatermachens, und an Dokumentarfilmen, die eine Reihe von Themen abdecken, von Gender über Nachhaltigkeit bis zu sozialer Gerechtigkeit.
Credits:
Dramatiker:
Falk Richter
Übersetzung:
Maja Zade
Regie:
Surabhi J. Herur
Darsteller*innen:
Priya Venkataraman und
Sambhaji Sasane
*Mit freundlicher Genehmigung von S: Fischer Theater & Medien, Deutschland.
Nur
eine Aufführung. Eintritt
frei!
German Spotlight ist ein gemeinsames Projekt des
Goethe-Instituts / Max Mueller Bhavan Bangalore und
Sandbox Collective.
Zurück