Regie von Andreas Veiel
ANMELDUNGEN GEÖFFNET!
ÖKOZID. Es ist das Jahr 2034: Die Folgen der Klimakatastrophe sind dramatisch. Dürre und Hochwasser vernichten die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Nach der dritten Sturmflut in Folge wurde der Sitz des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag geräumt. In einem provisorischen Interimsgebäude in Berlin wird die Klimakatastrophe zum Gegenstand eines juristischen Verfahrens. Zwei Anwältinnen vertreten 31 Länder des globalen Südens, die ohne Unterstützung der Weltgemeinschaft dem Untergang geweiht sind. Sie stellen die Frage nach Verantwortung, fordern Schadenersatz und ein Recht der Natur auf Unversehrtheit, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Ranghohe Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Industrie werden als Zeugen geladen. Das Gericht muss entscheiden, ob die deutsche Politik für ihr Versagen beim Klimaschutz zur Verantwortung gezogen und damit ein Präzedenzfall geschaffen wird.
© zero one film, Arno Declair
Andres Veiel wurde 1959 in Stuttgart geboren und studierte Psychologie in Berlin. Anschließend besuchte er von 1985-1989 Seminare für Regie und Dramaturgie am Künstlerhaus Bethanien in Berlin. Seitdem ist er als Drehbuchautor für Film und Theater tätig und lehrt an der Freien Universität Berlin. Zu seinen Filmen gehören:
Winternachtstraum (Dokumentarfilm, 1992),
Balagan (Dokumentarfilm, 1993), Gewinner des IFFS-Hauptpreises und des Deutschen Filmpreises in Silber,
Die Überlebenden (Dokumentarfilm, 1996), Gewinner des Hauptpreises des Internationalen Dokumentarfilmfestivals München und des Adolf-Grimme-Preises 1998, der hochgelobte
Black Box BRD (Black Box Deutschland, 2001), für den er 2002 den Deutschen Filmpreis für den besten Dokumentarfilm und den Europäischen Filmpreis erhielt,
Die Spielwütigen (2004),
Der Kick (2006), der mit dem Grand Prix Cinema du Reel ausgezeichnet wurde, der Spielfilm
Wer wenn nicht wir (2011), der im Wettbewerb in Berlin lief, und sein neuester Dokumentarfilm
Beuys (2017).
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