Willkommen zum
fünften Dialog in der
FutureFantastic Dialog Serie mit dem Titel
Bodies, Body Politics & Machines.
FutureFantastic ist ein ambitioniertes Festival, das von
Jaagas BeFantastic (Indien) konzipiert wurde. FutureFantastic ist das Ergebnis einer Reihe von internationalen Stipendien, die den kreativen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen aufstrebenden und erfahrenen Künstlern und Technologen aus der ganzen Welt fördern, wobei sich jeder auf den thematischen Schwerpunkt Klimaschutz konzentriert, und zwar durch verschiedene Formen der künstlerischen Praxis wie interaktive Installationen und Performances.
FutureFantastic wird auch Künstler und Kollektive vorstellen, die in den letzten Jahren die Grenzen der TechArt verschoben haben. Ergänzt wird die Ausstellung solcher Kunstwerke durch verschiedene Programme, darunter Dialogveranstaltungen und Workshops mit Experten auf diesem Gebiet, die verschiedene Aspekte des Klimanotstandes einem breiten Publikum vermitteln und gleichzeitig ein gewisses Maß an technologischem Wissen vermitteln können.
Für diese Sitzung bringen wir
Fronte Vacuo (Kollektiv) aus Deutschland und
Sabine Himmelsbach, die Direktorin der HEK Basel (Schweiz) zusammen.
Der Körper war schon immer politisiert, aber erst in jüngerer Zeit haben wir begonnen, darauf zu achten, wie Körper als politische Werkzeuge eingesetzt werden können. Bodies, Body Politics, Machines erforscht diesen Wandel im Denken über den Körper und seine Beziehung zur Technologie. Es wird untersucht, wie diese neuen Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen unsere Vorstellungen über uns selbst als menschliche Wesen verändern - und was dies für die Gesellschaft insgesamt bedeutet.
Fronte Vacuo ist eine Künstlergruppe, die sich der Erschaffung hybrider Live-Kunst und dekonditionierender Methoden der Publikumsinteraktion widmet. Die Gruppe ist aus der Begegnung von Marco Donnarumma, Margherita Pevere und Andrea Familari in Berlin entstanden. Um die Konvergenz von ökologischer Zerstörung, sozio-politischer Polarisierung und technologischem Fortschritt zu reflektieren und darauf zu reagieren, beschlossen sie, ihre individuellen Praktiken zu einer einzigen künstlerischen Einheit zu verbinden. Fronte Vacuo spricht somit eine Sprache, die durch die Verflechtung ihrer Expertise in Medienkunst, Performance, interaktiver Musik, Videokunst und Bioart die Grenzen von Genres umgeht.
Sabine Himmelsbach ist seit 2012 Leiterin des HEK (Haus der elektronischen Künste) in Basel. Nach dem Studium der Kunstgeschichte in München arbeitete sie von 1993-1996 in Galerien in München und Wien und wurde später Projektleiterin für Ausstellungen und Konferenzen beim Festival Steirischer Herbst in Graz. Im Jahr 1999 wurde sie Ausstellungsleiterin am ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Von 2005-2011 war sie die künstlerische Leiterin des Edith-Russ-Hauses für Medienkunst in Oldenburg, Deutschland. Zu ihren Ausstellungen im HEK in Basel gehören Ryoji Ikeda (2014), Poetics and Politics of Data (2015), Rafael Lozano-Hemmer: Preabsence (2016), unREAL (2017), Lynn Hershman Leeson: Anti-Bodies, Eco-Visionaries (2018), Entangled Realities. Living with Artificial Intelligence (2019), Making FASHION Sense (2020), Real Feelings. Emotion und Technologie (2020) und Earthbound. In Dialogue with Nature (2022). Im Jahr 2021 kuratierte sie die Online-Ausstellung und Konferenz Hybrid by Nature. Human.Machine.Interaction für die Goethe-Institute in Südostasien. Als Autorin und Dozentin widmet sie sich Themen rund um Medienkunst und digitale Kultur.
Um sich anzumelden, klicken Sie
hier.
Zurück