Sound- und Storytelling-Workshop mit Legion Seven
+++ Leider wird der Workshop aufgrund eines Covid Vorfalls nicht stattfinden +++
Das
Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Bangalore und das
I.S.R.O. freuen sich,
Legion Seven zu einem
Sound- und Storytelling-Workshop einladen zu können.
Die Arbeit von
Legion Seven ist ein skurriles Vehikel auf einem phantastischen Weg, dass in phantastischen Körpern wie der Phantasie auftaucht. Sevens Projekte entfernen sich konsequent von der buchstäblichen Kult-Starrheit, in die Seven hineingeboren wurde und tauchen in Traum-Mythologie, Science-Fiction, Chaos-Logik und überschwängliche Lügen ein. Die Trümmer dieser Starrheit werden den Weg zeichnen, mit dem Seven an Schwung gewinnt und Schwung zur Schau stellt.
Das
Konzept von Legion Seven:
"Die Idee des
Workshops ist es, eine Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen verschiedener Disziplinen im Bereich des Geschichtenerzählens zu ermöglichen. In der Regel werden die Teilnehmer*innen in Zweiergruppen eingeteilt, bestehend aus einer Person, die musiziert und einer geschichtenerzählenden. Dies ist jedoch nicht zwingend, und wenn sich Gruppen aus mehreren Erzähler*innen und Musiker*innen bilden, ist dies sehr willkommen.
Gruppenübungen wie der "cadavre exquis" werden auf diesen speziellen Workshop abgestimmt und verwandeln Aktivitäten, die für die bildende Kunst oder das Theater gedacht sind, in Aktionen, durch die wir das vokale und musikalische Geschichtenerzählen kanalisieren. Die Teilnehmer*innen werden die Musikalität ihrer Texte und die erzählerischen Qualitäten ihrer Musik durch die Brille ihrer Mitwirkenden erkunden. Ein Klarinettist kann beispielsweise gebeten werden, eine einzelne Phrase oder "Strophe" der Musik zu wiederholen, während eine Dichterin "liest". Nach einigen Runden des Zuhörens wird die Dichterin ermutigt, das zu sagen, was sie aus der Musik heraushört oder erahnt, während die Musik weiterläuft. Dies könnte zu einer stimmlichen Gegenmelodie zum Instrument führen, oder die Sprecherin passt sich der musikalischen Phrase an. Nach einer Weile bitte ich den Musiker, seinen Fokus von der Wiederholung seiner Phrase auf das aufmerksame Zuhören der Melodie des Sprechers zu verlagern und das zu spielen, was er in der Musikalität seiner Vokalphrasierung hört. Von hier aus wird sich der Klang entwickeln. Einer oder beide Teilnehmer*innen weichen von der wiederholten Phrase ab, indem sie klangliche Qualitäten hinzufügen oder entfernen, während die* andere auf die Veränderungen hört und darauf reagiert. Ich werde dabei sein, um die Neuausrichtung und das aufmerksame Zuhören anzuleiten, die diese Art des Austauschs erleichtern. Die Sprecherin und der Spieler setzen diese Schleife von Transformation und Reaktion fort, bis sie beginnen, eine Vertrautheit mit ihrem gemeinsamen Klang zu erleben und im Wesentlichen die Anfänge einer Sprache zu entwickeln, mit der sie nicht nur kommunizieren, sondern später im Workshop auch Erzählungen schaffen können.
Im Laufe des Workshops wird sicherlich viel improvisiert und neu kreiert werden, aber die Teilnehmer*innen sind auch aufgefordert, bereits vorhandene Werke mitzubringen, die wir gemeinsam dekonstruieren und rekonstruieren können. In Bezug auf die entstehenden Produkte: Ich persönlich schätze den Prozess des Experimentierens mehr als das Ergebnis und arbeite gerne daran, neue "Formeln" zu finden, in die ich Impulse einfließen lasse, die dann unerwartete Ergebnisse hervorbringen. Es ist zwar nicht zwingend erforderlich, aber es ist wahrscheinlich, dass die Teilnehmer*innen am Ende des Workshops kurze Stücke haben werden, die sie präsentieren oder aufführen können, wenn sie das möchten, und es wird auch Platz für diese Präsentationen geschaffen.
Der Workshop ist offen für:
Musiker*innen (mit Instrumenten, Stimme, Klang uns. Arbeitend)
Geschichtenerzähler*innen (Dichter*innen, Schriftsteller*innen, Lyriker*innen usw.)
Die Teilnehmer*innen können natürlich auch sowohl geschichtenerzählend als auch musizierend sein.
Die Teilnehmer*innen sollten ein Medium mitbringen, mit dem sie ihre Arbeit präsentieren können. Wenn sie mit Instrumenten musizieren, sollten sie diese mitbringen. Wenn sie mit einer elektronischen Anlage arbeiten, sollten sie die notwendigen Kabel für den Anschluss an das Soundsystem mitbringen. Die Anmeldung ist leider nicht mehr möglich, der Workshop ist voll.
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