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Max Mueller Bhavan | Indien

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18:30 Uhr, IST

No Land's Song

Docu-Forum

  • Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata, Kolkata

No Land's Song © Torero Film , HANFGARN & UFER and CHAZ Productions

Ein Film von Ayat Najafi

91 Minuten/ 2014/ Deutschland, Frankreich und Iran/ Persisch, Französisch und Englisch mit englischen Untertiteln

Seit der Revolution 1979 dürfen Frauen in Iran nicht mehr öffentlich als Solistinnen auftreten – zumindest nicht vor Männern. Trotz der Zensur und Tabus ist die junge Komponistin Sara Najafi fest entschlossen, ein öffentliches Konzert für Solosängerinnen zu organisieren. Zur Unterstützung in ihrem Kampf laden Sara und die iranischen Sängerinnen Parvin Namazi und Sayeh Sodeyfi drei Musikerinnen aus Paris ein: Elise Caron, Jeanne Cherhal und Emel Mathlouthi sollen nach Teheran kommen und sie in ihrem Projekt unterstützen, um eine musikalische Brücke zwischen Iran und Frankreich zu schlagen. Aber kann es ihnen gelingen, in Teheran gemeinsam vor einem gemischten Publikum zu singen und den Weg für weibliche Stimmen in Freiheit zu ebnen?

AUSZEICHNUNGEN / FESTIVALS

Publikumspreis Bester Dokumentarfilm – Montreal World Film Festival
Bester Dokumentarfilm Regie – NOOR Iranian Film Festival, Los Angeles
Youth Jury Award – DOK Leipzig
DocuFICX Best Documentary – Gijón International Film Festival
Publikumspreis – Middle East Now Festival
Besondere Erwähnung der Jury des Fleury-Mérogis Prison – International Film Festival of Human Rights in Paris
Besondere Erwähnung EXBERLINER-Preis – Achtung Berlin
Mention spéciale du Jury DocFilmMusic – Kraków Film Festival
Nestor Almendros Price – Human Rights Watch Filmfestival
Friedensfilmpreis – Unabhängiges Filmfest, Osnabrück
Publikumspreis – Verzio International Human Rights Film Festival
Preis für den besten Langfilm – International Folk Music Film Festival, Kathmandu
Best Film of Women’s Rights – Bir Duino International Documentary Film
Auswahl des Europäischen Filmfestival für Bester Dokumentarfilm 2015
Big Award @ Festival2Valenciennes
Critic's Prize @ Festival2Valenciennes
Prix du public @ Festival de Cinéma des Cinq Continents
Bester Dokumentarfilm @ Cinema Del Reale, Italien
Longlist des Deutschen Filmpreis / Lola 2017

Ayat Najafi © Ayat Najafi AYAT NAJAFI

Ayat Najafi wurde 1976 in Teheran geboren und lebt zurzeit in Berlin und Iran. Er studierte Szenografie und gründete 1995 eine Gesellschaft für studentisches Theater an der University of Tehran, wo er an mehreren Workshops unter der Leitung von Expert:innen des iranischen Theaters teilnahm. Als Regisseur, Autor, Schauspieler und Designer arbeitete er für zahlreiche Theaterproduktionen. Seit 2000 konzentrierte sich Ayat Najafi auf seine Regiearbeit. 2003 gründete er Arta Atelier, das sich interdisziplinär und multimedial mit dem Theater beschäftigt; außerdem produzierte er kurze Experimental- und Dokumentarfilme. 2005 nahm er mit seinem Film „Move it” (2004) am Berlinale Talent Campus teil. Als Student der Universität Konstanz (2008–2009) erarbeitete er sein Stück „Stories of women with moustaches and men in skirts”. „Lady Teheran”, seine zweite deutsche Theaterproduktion mit einem internationalen Team, feierte 2009 in Berlin Premiere, darauf folgte „Pakistan [does not] exist”. 2008 produzierte er mit „Football Under Cover” seinen ersten Spielfilm.  


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