In Zusammenarbeit mit Orinam, Nirangal und SAATHII
In Zusammenarbeit mit Orinam, Nirangal und SAATHII
Reel Desires: Internationales Queer-Filmfestival Chennai 2023
Das Festival präsentiert eine erlesene Auswahl an Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilmen, die sich intensiv mit Thematiken von Sexualität und Geschlechtervielfalt auseinandersetzen.
In der elften Edition des "Reel Desires: Chennai International Queer Film Festival", welches vom
18. bis 20. August 2023 im Auditorium des Goethe-Instituts veranstaltet wird, liegt der Fokus auf der filmischen Darstellung von Sexualität und Geschlechtervielfalt.
Es werden 18 Kurzfilme sowie zwei Langfilme aus insgesamt acht Ländern präsentiert. Zusätzlich wird eine tiefgreifende Podiumsdiskussion für die Trans- und Queer-Community organisiert. Ein weiteres Highlight des Festivals ist die exklusive Hip-Hop-Party am Samstagabend, für diese jedoch eine vorausgehende Anmeldung notwendig ist.
Für die Filmvorführungen und die Podiumsdiskussion ist keine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Platzvergabe erfolgt nach dem Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
Reel Desires CIQFF2023 wird von Orinam in Kooperation mit dem Goethe-Institut, Nirangal und SAATHII organisiert.
Veranstaltungsort des Filmfestivals: Goethe-Institut, 4, 5th Street, Rutland Gate, Chennai.
Während LGBTIQA+-Kollektive in Indien bestrebt sind, die Inklusion zu erweitern und Diskriminierung vor Ort zu reduzieren, arbeiten wir auch daran, einen Wandel in den Herzen und Köpfen der Menschen herbeizuführen. Diese Aufgabe ist weitaus herausfordernder als reine rechtliche Reformen. Eine wirkungsvolle Strategie hierfür ist die Teilnahme an und die Schaffung von Kulturen, die sowohl die Universalität als auch die Besonderheit unserer Erfahrungen widerspiegeln.
Kontakt: chennaiintlqueerfilmfest@gmail.com, orinam.net@gmail.com, +91 98415 57983
Deutscher Film @ Reel Desires
Neubau
Regie: Johannes Maria Schmit | 81 min | 2020 | Germany
Der Film von Johannes Maria Schmit beruht auf einem Drehbuch von Tucké Royale, welcher auch die Hauptrolle (Markus Hawemann) im Film spielt. Als prominente Figur der deutschen queeren Community gibt Royale in "NEUBAU" einen Einblick in deren Leben. Die Zuschauer:innen begleiten den Trans-Mann Markus durch seinen ruhigen Alltag in der Uckermark: sei es bei der Arbeit auf einer Straußenfarm, beim Joggen oder in seinen sinnlichen Gedankenspielen. Gleichzeitig erfahren wir von den Lebensgeschichten seiner Großmütter Sabine und der dementen Alma. Aus echter Zuneigung – und nicht aus bloßer Verpflichtung – kümmern sich Markus und Sabine um Alma. Doch trotz dieser familiären Bande spürt man Markus' tiefe Einsamkeit. Schmits einfühlsamer Film beleuchtet die Isolation sowohl in ländlichen Gebieten als auch im Osten Deutschlands, wobei er betont, dass dieses Gefühl nicht nur die LGBTQ-Gemeinschaft betrifft.
Filmprogramm
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