Film screening The meaning of Hitler

The meaning of Hitler © Play/Action Pictures

Mi, 16.08.2023

18:30 Uhr

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata

Doku-Forum

Ein Film von Petra Epperlein und Michael Tucker
92 Minuten/2020/ USA/ Englisch und Deutsch mit englischen Untertiteln

THE MEANING OF HITLER argumentiert knapp, pointiert und nüchtern gegen das Faszinosum, das der Mann mit dem gestutzten Oberlippenbart nicht ‚immer noch‘, sondern ‚zunehmend wieder‘ darstellt. In Anlehnung an Sebastian Haffners Bestseller Anmerkungen zu Hitler (engl. The Meaning of Hitler), verabreicht der Film wirksame Medizin gegen jegliche Versuche mystifizierender Überhöhung – seien sie kritisch oder affirmativ.

Auf der Grundlage von Sebastian Haffners Buch Anmerkungen zu Hitler unternehmen die Filmemacher Petra Epperlein and Michael Tucker den filmischen Versuch einer knappen, pointierten und nüchternen Entkitschung Hitlers.

Der Film befragt die Faszination und das Fortleben jenes mitunter religiös anmutenden Trubels um Hitler und den Nationalsozialismus in Popkultur und Entertainment – vor allem vor dem Hintergrund von aktuellem Antisemitismus, paranoidem Ausgrenzungsfuror und Xenophobie.

Dabei funktioniert THE MEANING OF HITLER ausdrücklich nicht in der Tonart von geläufigen Erzählungen. Weder erfährt man „Neues über den unbekannten Hitler“, noch „Wahrheiten über seine Hunde, Frauen und Freunde“. Und auch für „Auskünfte zu Fragen, die Sie schon immer hatten, aber nie zu stellen wagten“ steht der Film geflissentlich nicht zur Verfügung!

pepper&bones © Play/Action Pictures PETRA EPPERLEIN UND MICHAEL TUCKER

Petra Epperlein und Michael Tucker alias pepper&bones sind Filmemacher, die derzeit in New York und Berlin leben. Sie trafen sich 1994 auf den Straßen von New York City, wo Epperlein, eine ostdeutsche Architektin, und Tucker, ein Kameramann aus Hawaii, beide unterwegs waren. Fast sofort begannen sie zusammenzuarbeiten und verbrachten einen Großteil ihrer ersten Jahre auf der Straße mit Dreharbeiten in Bosnien, Kuba, Namibia und Australien. Ihr erster Film, The Last Cowboy, nutzte die DEFA-Indianerfilme aus Epperleins Kindheit in der DDR als Ausgangspunkt, um die Mythologie des amerikanischen Traums zu erkunden - ein Thema, das sich bis heute in ihrer Arbeit fortsetzt.

Begrenzte Plätze verfügbar am Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata. 
 

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