Pakistan से पानी

Pakistan से पानी © Vyom

Di, 07.04.2020 -
Do, 30.04.2020

Goethe-Institut / Max Mueller Bhavan Kolkata

Park Mansions, Gate 4
57A, Park Street
700016 Kolkata

Ein Projekt von Vyom

7. April bis 30. April 2020; täglich von 10  bis 18:30 Uhr (außer an Sonn- und Feiertagen)


Auf dem Subkontinent hat Wasser eine starke kulturelle Bedeutung. Wir bieten Menschen Wasser als Willkommensgeste an und das Nicht-Annehmen von Wasser in dem Haus eines anderen wird als unhöflich angesehen. Es erstreckt sich sogar auf weitere Bereiche, wenn z.B. Angehörige höherer Kasten kein Wasser aus den Häusern Niedrigkastiger trinken oder abhängig von der jeweiligen Stellung in der sozialen Hierarchie verschiedene Gefäße benutzt werden.
Für Vyom wird Wasser, innerhalb von 5 Million Incidents, zum einfachsten Mittel, um einen Dialog über Fremdzuschreibungen in der Beziehung zwischen Indien und Pakistan herbeizuführen. Das Vorhaben ist es, nach Lahore zu reisen (das sich nur 50 km entfernt von Amritsar befindet) und von dort Wasser zurückzubringen. Der Künstler möchte versuchen, sich eine Woche in Lahore aufzuhalten, in die Häuser der Menschen eingeladen zu werden und von jedem dieser Besuche Wasser zu sammeln. Dieses Wasser wird, sobald es zurückgebracht wurde, zusammen mit einer Karte, auf der die zurückgelegte Reise verzeichnet ist, in einer Flasche verschlossen. Das so abgefüllte Wasser soll dann Gästen des Goethe-Instituts zum Trinken angeboten werden.
 
Die Installation wird am Montag, dem 6. April 2020 um 18:30 Uhr eröffnet. Der Künstler wird anwesend sein, um sein Werk vorzustellen und von seiner Reise zu erzählen. Es folgt eine Fragerunde mit dem Publikum.

Vyoms Werk beschwört eine vielfältige Welt nicht-menschlicher Anwesenheiten herauf, Wesen, die sich ständig verändern—durch Spiel und Entdeckung und Machtverschiebungen. Vyom trägt die Erreger seiner früheren Ausbildung bei Lynda Bengalis in Amerika genauso wie die seiner aktuellsten Arbeit mit Töpfern aus Mandla, Madhya Pradesh und Molela, Rajasthan als Teil des ,Livelihoods Programms‘ der Asian Heritage Foundation mit sich herum. Zuletzt konnte sein Werk im Kasturbhai Lalbhai Museum of Art und in seiner Solo-Ausstellung ,creature constant‘ bei 079 stories besichtigt werden.  

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