Gegenwarten reformieren
#180 Sekunden

Kann man die Geschichte und die Gründe einer politischen Bewegung, für die Männer und Frauen aus 59 Ländern auf die Straße gegangen sind, in nur 180 Sekunden erzählen? Herausforderung angenommen!

Die argentinische Protestbewegung „Ni Una Menos“, die sich in Italien unter dem Namen “Non Una Di Meno” (wörtl. „Keine darf fehlen“) verbreitet hat, setzt sich gegen Gewalt an Frauen ein. Nach ihren Anfängen im Oktober 2016 ist sie fast auf der ganzen Welt aktiv, auch in Italien. Dort ist ein Netzwerk von Verbänden, Vereinigungen und Einzelpersonen entstanden, die regelmäßig Treffen und Veranstaltungen organisieren. Am achten März 2017 haben die italienischen Unterstützer am ersten weltweiten Streik gegen Gewalt an Frauen teilgenommen. Das Ziel der Italienerinnen? Durch Diskussionsrunden einen Anti-Gewalten-Plan aufzustellen, der effektiv etwas an dem Problem ändern wird.
Ich habe sechs Aktivistinnen interviewt, die sich in verschiedenen Organisationen einsetzen: die femministischen Kollektive GRRRamigna und Degenter Communia, das Lehrerkollektiv Cattive Maestre und den Verband SCOSSE.

Zoe Roversi Giusti