Neue Thesen in 180sec
Videos für neue Reformen

Neue Thesen in 180sec © Goethe-Institut Italien

Um seine Thesen zu verbreiten, hat Luther die neueste Erfindung seiner Zeit benutzt: den Druck. Wer heute seine Ideen und Vorschläge einer Reform verbreiten will, kann einen Tweet absetzen, einen Post schreiben oder ein Video auf YouTube laden. Von Messina nach Bologna sind junge Videomaker, in Zusammenarbeit und mit Hilfe des Netzwerkes der deutsch-italienischen Kulturgesellschaften, diesem Ansatz gefolgt und ihre Vorschläge einer Reform in kurzen Videos festgehalten. Die Videos dauern 180 Sekunden und behandeln verschiedene Themen, von Arbeit bis hin zu Kulturgütern.

#beFILMAKER AL GOETHE © Goethe-Institut Rom / Associazione Nazionale Filmaker e Videomaker Italiani


#beLutero

Zur 500 Jahr-Feier von Luthers Thesenanschlag unterstützt das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit der Associazione Nazionale Filmaker e Videomaker Italiani diejenigen, die mit ihren Videos ihre Realität „reformieren“ und sie bestmöglichst erzählen wollen. Zum Abschluss des Kurses #befilmaker al Goethe haben sich einige der Nachwuchs-Filmaker zusammengetan, um sich in jeweils #180sec zu fragen, was sie unter dem Motto „Gegenwarten reformieren“ in der heutigen Gesellschaft ändern wollen würden.

Ad Fontes © Goethe-Institut Italien

Goethes Entdeckung der Langsamkeit
Ad Fontes

Wir leben in einem Zeitalter mit extremen Beschleunigungsturbulenzen. Für tiefgreifende Reformen unserer gegenwärtigen Existenz müssen wir wieder zum Nachdenken kommen. Goethe erkannte schon früh die Tendenzen zur Übereilung, was er später als das „Veloziferische“, seine Wortschöpfung aus „Velocitas“ (Eile) und „Luzifer“, bezeichnen wird. Beides sind auch die Konstanten der Faust-Tragödie.

L'Asilo © Goethe-Institut Italien

Gemeinsam für mehr Kultur
L’Asilo

Als sich 2012 eine Gruppe von Kunst- und Theatermachern zusammenschließt und im historischen Zentrum Neapels ein verlassenes Kulturforum besetzt, entsteht kurz darauf L’Asilo. Nicht nur unter den Bürgerinnen und Bürgern weckt es großes Interesse, sondern auch bei der Stadtverwaltung, die es als kulturelles Experiment genehmigt und weiterwirken lässt.

Wittenberg – heute © Goethe-Institut Italien

Was sollte heute reformiert werden?
Wittenberg – heute

Die Figur Martin Luther wird oft als Sinnbild für Reform und Veränderung verwendet. Was wäre, wenn heute jemand einen weißen Zettel ins Stadtzentrum hängen würde, wo jeder einen Vorschlag, einen Wunsch, eine Forderung für die Veränderung der Gesellschaft aufschreiben könnte?

Paenitentia Temporis © Goethe-Institut Italien

Ein reformistisches Bewusstsein menschlicher Prozesse
Paenitentia Temporis

Paenitentia Temporis ist eine symbolische Interpretation des modernisierten lutherischen Reformdenkens, das sich mit sozialer Inklusion, Moral, Gemeinschaftssinn, Solidarität und Identitätsaufbau auseinandersetzt.

Martin Group © Goethe-Institut Italien

@MartinLutero
Martin Group

Wenn Luther in der heutigen vernetzten Welt leben würde, wie hätte er wohl seine Thesen verbreitet? Bestimmt hätte er die sozialen Netzwerke benutzt und viele Follower, aber auch einige Hater gehabt...

An die Arbeit! © Goethe-Institut Italien

Reform des Arbeitsmarktes und des Sozialstaates
An die Arbeit!

„Italien ist eine demokratische, auf die Arbeit gegründete Republik“. So lautet der 1. Artikel der italienischen Verfassung. Um der Krise entgegenzuwirken, hat die neue Verwaltung der Stadt Bari eine Initiative lanciert, durch die Arbeitssuchende durch Praktika und andere Arbeitserfahrungen wieder in eine Gemeinschaft eingegliedert werden.