Historia magistra vitae
Tamara Erbe

Historia magistra vitae – Ein Film von Tamara Erbe © Tamara Erbe

Historia magistra vitae

Synopsis

Historia magistra vitae ist ein Fragment einer Erinnerung an die Flucht, die Flucht von Dara Mayer, einer deutschstämmigen Kroatin, die 1991 im Kroatienkrieg nach Deutschland geflohen ist. Historia magistra vitae, Geschichte, Lehrmeisterin des Lebens, und so versucht der Film den Kreislauf der Geschichte an einer persönlichen Erinnerung zu spiegeln.

Das kollektive Gedächtnis vergisst schneller als das persönliche und doch bleiben am Ende nur Fragmente, die es in neue Zusammenhänge zu setzen gilt.
 
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Technische Daten

Regie, Kamera, Schnitt: Tamara Erbe | Technische Beratung: Giovanni Zeitz | Produktionsleitung: Utku Erdogan & Tamara Erbe | Schnittassistentin: Elena Herzog | Sounddesign: Frank Behnke | Color Grading: Petra Lisson | Mischung: Jan Paseman | Regiedozenten: Andres Veiel, Stefano Savona | Herstellungsleitung: Myriam Eichler & Martin Cichy | Produktion: Goethe-Institut und Dffb | Mit: Dara Mayer

Dauer: 5’30’’ | Drehzeitraum: 4.–6. Januar 2017 | Drehort: Vukovar, Kroatien | Kamera: Bolex H16

Director’s Note

Als Kind habe ich in der Schweiz die Flüchtlingskrise im Balkan erlebt. Man hatte Angst, diese Flut von Flüchtlingen würde unseren Eltern die Jobs wegnehmen und Europa könne das nicht bewältigen, doch das hat sich nicht bestätigt und ich bin froh, viele Freunde aus Serbien, Kroatien und dem Kosovo zu haben.

Zwanzig Jahre später ist dieser Krieg beinahe aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden, es gibt eine neue Flüchtlingswelle, neue Ängste und einen aufkeimenden Nationalpopulismus.

Historia magistra vitae ist der Versuch, den Kreislauf der Flucht an einer persönlichen Erinnerung aufzuzeigen.