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re;publica 19
Mit dem Wohnwagen auf Tour für ein besseres Europa

Transeuropa Caravans
Transeuropa Caravans | © European Alternatives - Daniele Napolitano

Zwanzig junge Menschen, die in fünf Wohnwagen kreuz und quer durch die Länder der Europäischen Union fahren, um den alten Kontinent vor dem Auseinanderfallen zu bewahren – das ist „Transeuropa Caravans“.

Von Christine Pawlata

Knapp drei Wochen vor den EU-Parlamentswahlen treffen die engagierten Reisenden unterwegs andere Aktivist*innen und Organisationen, die sich wie sie für die Wahrung der Grundrechte der Europäischen Union und gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft einsetzen. Sie organisieren Workshops, Theatervorstellungen, Debatten, Filmvorführungen und bloggen über die Treffen auf transeuropacaravans.eu/blog/.

The #future will be genius, #Europe! But how do we get there?

Die Reise von Irene Dominioni, Journalistin und Aktivistin von Transeuropa Caravans, deren Wohnwagen durch Deutschland, Österreich und Ungarn fährt, begann auf Europas größter Netzkonferenz re;publica. Unter dem Titel The #future will be genius, #Europe! But how do we get there? stellten dort junge Aktivist*innen innovative Projekte vor, mit denen sie der Zukunft des alten Kontinents Form geben wollen. „Unser vornehmliches Ziel ist es, über die Europäische Union, die EU-Wahlen und die Institutionen zu informieren. Darüber, wie man wählt und was auf dem Spiel steht, um die Leute zu motivieren, wählen zu gehen“, so die 28-jährige Dominioni.

Die Wohnwagen-Teams bestehen aus je vier Leuten, das Durchschnittsalter liegt bei unter 30 Jahren. 12 Tage sind die Aktivist*innen unterwegs, jeden Tag halten sie an einem anderen Ort. „Wir werden in sehr unterschiedliche Situationen gelangen. Zum Beispiel sind wir in einer großen Hauptstadt wie Berlin losgefahren, aber in Kürze kommen wir auch nach Bautzen, eine Stadt, die leider auf Grund verschiedener rechtsextremer Vorfälle bekannt wurde. Ich maße mir nicht an, die Meinungen der Leute dort verändern zu können. Aber es wäre schön, wenn wir ein Gespräch in Gang bringen könnten“, erzählt Dominioni.

Die Mailänderin hofft, mit der Initiative Leute davon zu überzeugen, dass es sich lohnt, für Europa zu kämpfen. „Ich möchte die Aufmerksamkeit auf die schönste Seite von Europa leiten. Auf die Grundwerte der Europäischen Union, auf Demokratie und Solidarität.“
  • Transeuropa Caravans © European Alternatives - Daniele Napolitano
    Irene Dominioni, Journalistin und Aktivistin von Transeuropa Caravans, bei re;publica 19
  • Transeuropa Caravans © European Alternatives - Daniele Napolitano
    Irene Dominioni, Journalistin und Aktivistin von Transeuropa Caravans, bei re;publica 19
  • Transeuropa Caravans © European Alternatives - Daniele Napolitano
    Team von Transeuropa Caravans

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