Autorenbegegnung mit Esther Kinsky
Rombo

Internationale Buchmesse Turin 2023
© Salone internazionale del libro di Torino

Esther Kinsky im Dialog mit Vincenzo Latronico

Turin, Lingotto Fiere | Sala Internazionale

Am 6. Mai 1976 wird Friaul von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert, das Landschaft und Existenz der Bewohner zerstört. Die Bewohner eines Tals im äußersten Nordosten der Region beschwören diese Tage herauf. Es ist eine Gegend der Legenden, in denen das Erdbeben mit dem monströsen Orcolat oder der Riba Faronika, einer mächtigen Sirene mit zwei Schwänzen, in Verbindung gebracht wird. Die menschlichen Stimmen, die von einer uralten Welt erzählen, die urplötzlich von Angst überwältigt wird, stehen die Stimmen der Natur in der Karstlandschaft gegenüber. Rombo erzählt von der Prekarität der Existenz und dem tiefen Sinn der Erinnerung, indem es das, was für immer untergeht, dem gegenüberstellt, was bleibt.

Esther Kinsky © Heike Steinweg_WELTWEIT_SV © © Foto (Ausschnitt): Heike Steinweg_WELTWEIT_SV Esther Kinsky © Foto (Ausschnitt): Heike Steinweg_WELTWEIT_SV
Esther Kinsky, geboren 1956 in Engelskirchen, ist Schriftstellerin und Übersetzerin aus dem Polnischen, Russischen und Englischen. Sie war Finalistin des Deutschen Buchpreises 2014 und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2016 den Adalbert-von-Chamisso-Preis und 2018 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik mit dem Roman Hain: Geländeroman. Mit ihrem jüngsten Roman Rombo erhielt sie den Kleist-Preis, wurde für den Deutschen Buchpreis 2022 nominiert und ist Kandidatin für den Europäischen Strega-Preis 2023. Esther Kinsky lebt in Berlin.

Deutsche Geschichten © © Frankfurter Buchmesse Deutsche Geschichten © Frankfurter Buchmesse

Details

Turin, Lingotto Fiere | Sala Internazionale

Via Nizza 294
Turin

Sprache: Italienisch/Deutsch mit Simultanübersetzung

inge.schladen@goethe.de
Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Deutsche Geschichten. Unsere Autor:innen auf dem #SalTo23.