Autorenbegegnung mit Esther Kinsky
Rombo
Esther Kinsky im Dialog mit Vincenzo Latronico
Am 6. Mai 1976 wird Friaul von einem gewaltigen Erdbeben erschüttert, das Landschaft und Existenz der Bewohner zerstört. Die Bewohner eines Tals im äußersten Nordosten der Region beschwören diese Tage herauf. Es ist eine Gegend der Legenden, in denen das Erdbeben mit dem monströsen Orcolat oder der Riba Faronika, einer mächtigen Sirene mit zwei Schwänzen, in Verbindung gebracht wird. Die menschlichen Stimmen, die von einer uralten Welt erzählen, die urplötzlich von Angst überwältigt wird, stehen die Stimmen der Natur in der Karstlandschaft gegenüber. Rombo erzählt von der Prekarität der Existenz und dem tiefen Sinn der Erinnerung, indem es das, was für immer untergeht, dem gegenüberstellt, was bleibt.
Details
Turin, Lingotto Fiere | Sala Internazionale
Via Nizza 294
Turin
Sprache: Italienisch/Deutsch mit Simultanübersetzung
inge.schladen@goethe.de
Diese Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Deutsche Geschichten. Unsere Autor:innen auf dem #SalTo23.