Eine Brücke
zwischen Schule und Beruf

StartNet – Netzwerk Übergang Schule-Beruf © Goethe-Institut Italien / Stiftung Mercator

Am 14. September 2017 wurde in Bari, Apulien, das Projekt StartNet im Rahmen einer Pressekonferenz an der Messe Fiera del Levante lanciert. Das Goethe-Institut und die Mercator Stiftung, zusammen mit der Region Apulien und den MIUR (Ministero per l’Istruzione, Università e Ricerca – Ministerium für Bildung, Universität und Forschung) haben das Projekt und das Netzwerk StartNet vorgestellt. Engagierte Partnern des Netzwerk sind: Ufficio Scolastico Regionale Puglia (Schulamt der Region Apulien), Confindustria Puglia, Unioncamere Puglia (Handelskammer Apulien), Consorzio NOVA, Rete Scuole GET (Schulnetzwerk GET) und Consulta degli Studenti Puglia (Beirat der Schüler Apulien).

Immer noch ist die Jugendarbeitslosigkeit in Italien sehr hoch. Weitreichende Reformen haben die Situation seitdem entspannt, doch im Süden des Landes ist die Herausforderung noch groß. Ein Projekt des Goethe-Instituts und der Stiftung Mercator soll nun jungen Menschen in Süditalien einen chancengleichen Zugang zum Berufsleben vereinfachen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bauen das Goethe-Institut, seine italienischen Partner und die Stiftung Mercator ein Bildungsnetzwerk in Apulien auf, das nach dem Vorbild des Collective Impact-Ansatzes Schulen, Unternehmen, Institutionen, Jugendarbeit und Jugendliche verbindet. Die Jugendlichen werden hierbei als Akteure und nicht als Zielgruppe verstanden.

Mehr denn je gilt es, die Bereitschaft seitens der Betriebe, Jugendliche auszubilden, zu fördern ein entsprechendes Übergangsmanagement von der Schule in den Betrieb aufzubauen.
 
Der Projektsitz in Italien befindet sich in Rom und Bari. Zusätzlich wird in Brüssel eine Koordinierungsstelle aufgebaut, die die Aufgabe hat, Erfahrungen von weiteren europäischen regionalen Bildungsnetzwerken auszuwerten und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.
 
Die Stiftung Mercator hat für dieses Projekt 1,8 Millionen Euro genehmigt. Das Goethe-Institut, die Region Apulien sowie weitere Partner geben zusätzliche Mittel dazu.

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