Deutschlehrer*innentag 2020
DEUTSCH IN ITALIEN.
TRENDS HEUTE UND MORGEN

Die Rolle der Deutschen Sprache © Adobe Stock

Unter dem Motto Deutsch in Italien. Trends heute und morgen ging der Deutschlehrer*innentag 2020 in eine neue Runde. Pandemiebedingt erstmals in digitaler Form, wurden in anregenden Vorträgen der aktuelle Stellenwert der deutschen Sprache in Italien diskutiert. Weitere interessante Workshops gaben einen Einblick zu innovativen Unterrichtsmethoden und Materialien.
Auch 2021 bieten wir die Workshops interessierten Deutschlehrer*innen an. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem Newsletter. Gerne organisieren wir die Workshops auch auf Anfrage. Melden Sie sich einfach bei uns!

WORKSHOPS

Referentinnen: Andrea Pomplun – Goethe-Institut Rom, Susanne Roth – Deutschlehrerin

Melodie und Rhythmus und kleine gezielte Phonetikübungen kommen oft zu kurz im Unterricht. Wie können diese Elemente konstruktiv und lustorientiert im Unterricht umgesetzt werden? Die TN sollen erfahren, wie es sich anfühlt, über Hören eine fremde Sprache zu „begreifen“ und zu „erfassen“. In Theorie und Praxis sollen sich die TN mit dieser Aufgabe auseinandersetzen.
 
Referentinnen: Eleonore Böttcher, Serena Burgher – Deutschlehrerinnen
 

Ziel des Workshops ist es, ein Bewusstsein bei den Lehrenden zu schaffen, wie wichtig die Vermittlung einer guten Aussprache im Unterricht ist. Hierfür wird in Form von Erfahrungsaustausch, theoretischem Input und praktischen Beispielen bewusst über gute „Trainingsmethoden“ reflektiert, wobei der Schwerpunkt auf dem kommunikativen Aspekt der Aussprache liegt. Die TN sollen Anstöße bekommen, die es ihnen erleichtern, in ihrem Unterricht gezielte Aussprachevermittlung sinnvoll zu integrieren und damit ihre Hemmungen gegenüber dem Thema ‚Aussprache‘ abzubauen.

Der Workshop richtet sich an Deutschlehrer*innen der Sekundarstufe I+II mit unterschiedlichen Lerngruppen.
Referentinnen: Tiziana Ellero, Anna Frassinetti – Deutschlehrerinnen

„Ohne Hören kein Sprechen“, das ist eine Tatsache, doch oft fehlt es den Lehrer/innen an Motivation, mit Hörtexten zu arbeiten.
Im Workshop möchten wir zeigen, wie man das Hörverstehen im FSU methodisch vielseitig üben kann und welche digitalen Ressourcen es dafür gibt.
Es wird hauptsächlich darum gehen, wie wir unseren Schülerinnen und Schülern helfen können, auch ihr Hörverstehen zu verbessern. Nach einer ersten theoretischen Phase über Ziele, Kriterien und Verfahren des Hörverstehens werden die Teilnehmer*innen in Gruppen arbeiten und sich mit der Didaktisierung einiger Hörtexte verschiedener Art befassen.

Referentinnen:
Anna Frassinetti af.anna.frassinetti@gmail.com
Tiziana Ellero tizianaellero@gmail.com

Materialien:
Vorschläge Video und Audio:
Arbeitsblätter
Referentinnen: Caterina Buttitta, Marina Federici – Deutschlehrerinnen

Theaterspielen hat eine bildende Wirkung und ist ein wesentlicher Bestandteil kultureller Entwicklung von Jugendlichen. Auβer Spracherwerb fördern solche theaterpädagogischen Übungen sowohl die Spontanität als auch die Kreativität der SchülerInnen. Nach einer kurzen Einführung über die Bedeutung verschiedener Ansätze zur Unterstützung des erfolgreichen Sprachenlernens werden sich die TN in diesem Online-WS mit verschiedenen Methoden (Sketche, Rollenspiele, dynamische Partnerübung mit viel Bewegung, Standbild, Musical, Inszenierung, u.s.w.) konkret auseinandersetzen. Die TN werden interaktiv arbeiten und verschiedene Spielimpulse für den Unterricht bekommen. Der Online-Workshop richtet sich an Lehrende im schulischen Kontext, die Jugendliche auf dem Niveau (A1 – B1) des Europäischen Referenzrahmens unterrichten.
Referentinnen: Adele Chittano, Gabriele Patermann – Deutschlehrerinnen

Im Workshop wollen wir uns mit multimedialen Angeboten aus dem Internet beschäftigen, die nicht eigens für den DaF-Unterricht konzipiert wurden, und überlegen, wie und zu welchem Zweck sie im eigenen Unterricht eingesetzt werden können. Dabei sollen kleinere Übungssequenzen kooperativ erstellt und mit den Teilnehmenden ausprobiert werden.
Der Workshop richtet sich an Lehrende im schulischen Kontext, die Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Niveau (A1 – B1) des Europäischen Referenzrahmens unterrichten.
Die Deutsche Sprache in Italien Goethe-Institut Mailand | Grafik Bebung

Trends im DaF-Unterricht

Unsere beiden Studien zu den Themen Die Rolle der deutschen Sprache in Italien und Bildungstrends in Deutschland und Italien bieten Lehrkräften die Möglichkeit, sich über die Rolle der deutschen Sprache und zukünftige Herausforderungen für den Unterricht in Italien zu erkundigen.