Krabat

Krabat © C+P Film Marco Nagel

Spielfilm, Deutschland 2006-2008 - 120 Min.
Regie: Marco Kreuzpaintner
Darsteller: David Kross (Krabat), Daniel Brühl (Tonda), Christian Redl (Meister), Robert Stadlober (Lyschko), Paula Kalenberg (Kantorka), Anna Thalbach (Worschula), Hanno Koffler (Juro), Charly Hübner (Michal), Moritz Grove (Merten), Tom Wlaschiha (Hanzo), Sven Hönig (Andrusch), Stefan Haschke (Staschko), Tom Lass (Kubo), Daniel Steiner (Petar), David Fischbach (Lobosch), Daniel Fripan (Kito)
Zielgruppe: Scuola Media / Scuola Superiore

In den Kriegswirren hat der vierzehnjährige Krabat seine Eltern verloren. Eines Nachts wird er durch eine Art Wachtraum in eine mysteriöse Mühle gelockt. Gemeinsam mit elf anderen Burschen muss Krabat hart arbeiten und ist doch froh ein Dach über dem Kopf gefunden zu haben. Bald aber wird er in ein Geheimnis eingeweiht. Die Mühle erweist sich als Zauberschule. Zuerst ist Krabat fasziniert. Wie die anderen schafft er es, sich in einen Raben zu verwandeln und zu fliegen. Dank ihrer übernatürlichen Kräfte gelingt es den Jungen, die Menschen im nahe gelegenen Dorf vor marodierenden Soldaten zu schützen. Doch der Preis dafür ist hoch: In jeder Neujahrsnacht muss ein Schüler mit seinem Leben bezahlen – nur so kann der mit dem "Gevatter Tod" paktierende Meister sein eigenes Leben jeweils um ein Jahr verlängern. Als dann auch noch Tonda, der ihn wie ein älterer Bruder beschützt, ums Leben kommt, ahnt Krabat allmählich, auf welch zwiespältigen, gefährlichen Bund er sich da eingelassen hat. In dem sich dumm stellenden Küchenjungen Juro findet er einen klugen Freund. Von ihm hört er, dass es die Liebe eines Mädchens braucht, um den Meister zu überwinden. Krabat, schon seit längerem in Kantorka aus der nahegelegenen Ortschaft verliebt, entscheidet sich den Kampf aufzunehmen, obwohl er im Falle eines Sieges seine neuen Zauberkräfte wieder verlieren wird.
In Otfried Preußlers Jugendbuch „Krabat“ aus dem Jahr 1971 steckt etwas zeitlos Universelles. Es erzählt von der Verführung durch Macht, von der Kraft der Liebe, von trügerischer Geborgenheit und von den Herausforderungen der Freiheit. Auf einer sorbischen Sage beruhend spielt die Geschichte in der Oberlausitz zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts, als August der Starke in Sachsen regierte.
(auf Basis des GI-Filmkatalogtextes von Ina Hochreuther)
 


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