Film Die letzte Sau

Schwarz gekleidete Menschen stehen vor der Ruine eines rauchenden Bauernhofs. Foto (Detail): © drei-freunde Filmverleih

Donnerstag 8. Juli 2021, 21 Uhr

Garten des Goethe-Instituts Rom

Die letzte Sau

im Rahmen der Filmreihe „Natürlich“

Das deutsche Kino und die Fragen zur Umwelt und Nachhaltigkeit

Die letzte Sau
Regie: Aron Lehmann
Deutschland 2016, 86 Min., Originalversion mit ital. Untertiteln
Mit: Golo Euer, Rosalie Thomass, Herbert Knaup, Thorsten Merten

Die Landwirtschaft steckt in der Krise, Hubers Hof auch. So schwingt sich der junge Mann aufs Motorrad und zieht in Aron Lehmanns fulminantem drittem Spielfilm als Rächer der Bauern und Retter der Mastschweine durch Deutschland.

Es sind schwarze Tage für den Schweinebauern Huber. Sein Hof ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist nicht länger gegenüber den Agrarfabriken konkurrenzfähig. Und als schließlich vom Himmel ein Meteorit fällt und Hubers Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr – außer einer letzten Sau. Zusammen mit diesem Schwein verlässt Huber die Ruine, welche einmal sein Hof war, und beginnt ein Leben als Heimatloser. Huber findet Gefallen an diesem Leben. Er ist jetzt ein Rebell und begegnet auf seiner Reise Menschen, denen es ähnlich erging wie ihm: Kleine, die von den Großen kaputt gemacht wurden. Für diese Kleinen erhebt sich Huber zum Widerstand und wird zum Symbol für Unruhe und Freiheit. Huber tut, was er für richtig hält. Denn in einer Welt, in der ein gesunder, fleißiger und ehrlicher Mensch nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann etwas nicht stimmen.
 

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