Deutschland erzählt. Das Deutsche Programm auf dem #SalTo21

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Auf der XXXIII. Internationalen Buchmesse Turin stellen das Goethe-Institut und die Frankfurter Buchmesse drei deutschsprachige Autorinnen und Autoren mit drei fesselnden Geschichten vor: Olga Grjasnova, Jana Revedin und Karl Schlögel, die, jeder auf seine Weise, die Verbindungen zwischen großer Weltgeschichte und den Leben des Einzelnen nachzeichnen.
 
In ihrem gefeierten Roman Gott ist nicht schüchtern nimmt Olga Grjasnowa uns mit auf die Reise von Amal und Hammoudi, zwei junge Syrer, privilegiert und erfolgreich in ihrem Land. Nach dramatischer Flucht verschlägt der Bürgerkrieg sie nach Berlin, wo sie, ohne jegliches Hab und Gut, von vorne beginnen müssen.
 
Chanel N° 5 ist Protagonist in Karl Schlögels Duft der Imperien. Anhand der Geschichte des berühmten Parfums und den Leben von Coco Chanel und der Molotow-Ehefrau Polina Schemtschushina erzählt der Historiker Karl Schlögel die Geschichte Europas des 20. Jahrhunderts neu.
 
Die Geschichte des Bauhauses steht und fällt mit der Figur von Walter Gropius. Dass hinter ihm seine Ehefrau Ise Frank die Geschicke der Weimarer Institution auf ihre Weise lenkte und zusammenhielt, erfahren wir von der Architektin und Schriftstellerin Jana Revedin in ihrem Buch Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus. Das Leben der Ise Frank.