Podiumsdiskussion Wer baut die Stadt?

experimentcity © id22 © id22

27. März 2015, um 16 Uhr

Aula Magna della Cavallerizza Reale
Via Verdi 9
Turin

Berlin, Mailand, Turin – Wer baut die Stadt? setzt auf Perspektivwechsel. Vertreter unterschiedlicher Konzepte und Planungen aus verschiedenen Metropolen setzen sich mit ihren Erfahrungen und Visionen urbaner und architektonischer Transformation auseinander. Wie lassen sich, basierend auf und befördert durch, aktive Partizipation, die fundamentalen Prinzipien und Werte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in Architektur und städtischer Weiterentwicklung umsetzen? Auf welche Weise können ökologische Nachhaltigkeit und architektonische Barrierefreiheit in die moderne Urbanisierung einfließen und zu Interkulturalität und sozialer Integration im städtischen Panorama beitragen?

Stefano Boeri Stefano Boeri, Architekt und Stadtplaner von internationalem Ruf, lebt und arbeitet in Mailand. Sein Architekturbüro hat sowohl Projekte in Italien als auch in Europa und weltweit realisiert. Er ist ordentlicher Professor für Stadtplanung am Politechnikum Mailand und Gründer der Forschungsagentur „multiplicity“, die sich mit städtischer Transformation beschäftigt. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit als Referent für Kultur, Design und Mode der Stadt Milano ist er seit 2014 künstlerischer Direktor des „Estate Fiorentina“ und als Berater des Bürgermeisters von Florenz im Bereich Kultur und Großveranstaltungen tätig.

Michael LaFond Michael LaFond leitet das id22: Institut für kreative Nachhaltigkeit in Berlin, das in Zusammenarbeit mit Bürgern, Stiftungen und dem Berliner Senat zahlreiche Projekte im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung realisiert. Er lehrt an verschiedenen deutschen Hochschulen und ist Leiter der Bau- und Wohngenossenschaft Spreefeld Berlin. Darüber hinaus forscht und publiziert der Deutsch-Amerikaner zu Weiterentwicklungen von Freiflächen und Leerstand, innovativer Nutzung von Umwelttechnologien sowie der Demokratisierung städtischer Planungsprozesse.

Federica Verona Federica Verona ist eine Mailänder Architektin. Seit ihrem Abschluss an der Università IUAV di Venezia beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Problematik der Wohnungsnot, führt Feldforschungen durch und betreut Social-Housing-Projekte. In diesem Bereich hat sie mit vielen interdisziplinären Forschungsgruppen wie „multiplicity“ zusammengearbeitet und zahlreiche soziale Hilfsprogramme realisiert. Heute ist sie Verwaltungsberaterin des Consorzio Cooperative Lavoratori und koordiniert im Rahmen des „Progetto ZOIA l’abitare popolare a Milano“ Konzepte zu sozialem Zusammenhalt.

 
Die Veranstaltung ist organisiert in Zusammenarbeit mit Fondazione Ordine Architetti di Torino.

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