Film Sonnenallee

SONNENALLEE, von Leander Haußmann © Boje Buck / Delphi © Boje Buck / Delphi

Do, 14.11.2019

Turin | Cinema Ambrosio

Corso Vittorio Emanuele II 52
Turin

Regie: Leander Haußmann
Deutschland 1999
94 Min.

Der 17-jährige Micha Ehrenreich lebt mit seinen Eltern und einer Schwester in der Sonnenallee, deren längerer Teil in Neukölln (also im Westen), das kurze Ende aber in Treptow (also im Osten der geteilten Stadt) liegt. Micha wohnt am kurzen Ende (also im Osten) und träumt davon, ein großer Popstar zu werden. Politik ist ihm eher egal – er ist weder für das DDR-System noch wirklich dagegen. Allerdings will er – wie man halt so redet, wenn man jung und rebellisch ist – die ganze gesellschaftliche Organisation‚ von innen‘ her aufmischen. Dann gibt es da noch Michaels existenzialistisch angehauchten Freund Mario und den gemeinsamen Kumpel Wuschel, der durch eine Rolling-Stones-Platte in Gefahr gerät.

In Sonnenallee wird ein Blick zurück in die DDR gewagt – nicht weinerlich, sondern offensiv sentimental und reichlich überzogen. Es geht um junge Leute, verbotene Songs und Tänze und um die große Liebe, die alles verändert.


Weitere Infos zum Film:
Sonnenallee | Filmkritik
 

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