Online-Talks Di_Segno Nero

Unzivilgesellschaft © Goethe-Institut Brüssel

Montag, 12. / 19. und 26. April 2021
18.30 - 20.30 Uhr

Mailand Online


Mailand

Im Rahmen des Projektes "Unzivilgesellschaft"

Drei Gespräche zum Thema Rechtsextremismus und Populismus heute. 
Goethe-Institut Mailand in Zusammenarbeit mit Fondazione Giangiacomo Feltrinelli, mit der Moderation von Jacopo Tondelli (Gli Stati Generali).

Eine Gesprächsreihe zur Vertiefung, zur Bewusstseinsbildung und zum Austausch mit Experten zu diesen Themen. Die Reihe ist für ein breites Publikum, aber auch für diejenigen gedacht, die in Parteien und Bewegungen aktiv sind, für diejenigen die tagtäglich mit Taten, Sprache und Aktivitäten der Rechtsextremisten konfrontiert sind. Es werden ReferentInnen, aus Politik und Gesellschaft, zusammen mit VertreterInnen von zivilgesellschaftlichen Initiativen, die gegen Rechtsradikalismus aktiv sind, aus Italien und Deutschland, teilnehmen.

Termine und Themen

- Montag, 12. April 2021, 18.30 - 20.30 Uhr
Hass im Netz: Hate speeches und Social Media im Dienste der rechten Szene
Mit Anetta Kahane, Manuela Caiani und Theresa Ostertag mit "BeInterNett" für Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. (GVFD) und Antirəzinə.

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Eine intolerante, gewalttriftige und hasserfüllte Sprache verbreitet sich immer mehr in unserer Gesellschaft. Die sozialen Medien sind die bevorzugten Kanäle für diese Sprache und haben so die Botschaften der Rechtsextremisten mit der Zeit legitimiert. Warum, mit welchen Techniken und bei welchen Publikum greifen diese Botschaften? Welche Gegenerzählungen und Gegenaktionen können hier ergriffen werden?  
- Montag, 19. April 2021, 18.30 - 20.30 Uhr
Untergrund Aktionen und Bewegungen der rechten Szene  
 
Mit David Begrich für Miteinander e.V. – Network for Democracy and Open-Mindedness in Saxony-Anhalt e.V., Karoline Zinßer für Die Vielen e.V., Paolo Berizzi Korrespondent für La Repubblica und Paolo Spinazzè Street Artist alias Cibo.

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Das zweite Gespräch analysiert die einzelnen Gruppen, Bewegungen und Parteien in Europa, mit einem Fokus auf die Situation in Italien und Deutschland. Wie gehen sie vor? Wie sind sie organisiert? Welche Themen beanspruchen sie für sich, um das bestehende Unbehagen für ihre Zwecke einnehmen zu können? Wie kann man dagegen agieren und aus positiven Erfahrungen, die aus der Gesellschaft in den einzelnen Gebieten kommen, lernen?
- Montag, 26.April, 18.30 - 20.30 Uhr
Das unmögliche Europa der rechten Bewegungen und Parteien

Mit Karoline Schwarz Autorin und Gründerin von Hoaxmap, Christian Fuchs Journalist für die ZEIT, Claudio Vercelli Historiker für Zeitgeschichte, Saverio Ferrari Gründer von Osservatorio democratico delle nuove destre.

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Das letzte Gespräch der Reihe widmet sich Europa, als Hoffnung gegen Nationalismen. Ein Europa was aber häufig von der radikalen Rechte angegriffen und instrumentalisiert wird. Welche Beziehungen gibt es zwischen den rechtsextremistischen Bewegungen und Parteien auf internationaler Ebene und was für ein Europa stellen sie sich vor? Wie hat sich ihre Ideologie hinsichtlich ihrer Leitthemen - Xenophobie, Euroskepsis, Konservativismus - nach 20 Jahren Globalisierung und im Schatten der Pandemie entwickelt? Auf welchen sozialen Themen bauen sie ihre Verankerung in der Gesellschaft auf?
"Di_segno nero" ist Teil des Projektes "Unzivilgesellschaft - Società incivile" des Goethe-Instituts. Vor dem Hintergrund des wachsenden Populismus, des Hass-im-Netz Phänomens und des Rassismus in ganz Europa, und in vielen Ländern auch der wachsenden Gewalt und des  Rechtsterrors, lancieren die Goethe-Institute in Brüssel, Budapest, Mailand und Oslo 2021 das Projekt "Unzivilgesellschaft". Ziel des Projektes ist es europäische Antworten auf ein Thema zu finden, dass oft nur im nationalen Kontext behandelt wird. 

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