Alumni aktuell

Im Rahmen der Nachförderung unterstützt die Villa Kamogawa ihre StipendiatInnen auch nach dem Ende des Aufenthalts bei Folgeprojekten in Japan.

AŽ gallery, ''The Exhibition You Always Wanted to See'' © Nika Radic

Nika Radic: „The Exhibition You Always Wanted to See“

Nika Radic, Stipendiatin 2017, lädt ab dem 21. April in der AŽ Galerie in Zagreb zu einer „vorgestellten“ Ausstellung ein, bei der sie u.a. Freiwillige unter den Besuchern hypnotisieren will.

© Timo Herbst

Timo Herbst: „Optical Flow“ im „jungen museum Bottrop”

In seiner Ausstellung „Optical Flow“ zeigt Timo Herbst ab dem 20. April bis zum 17. Mai im „jungen museum Bottrop“ Zeichnungen und Videos unter dem Objektiv der Verfremdung. Während seines Aufenthalts in der Villa Kamogawa 2016 arbeitete er bereits zu Gestik und Mimik im urbanen Japan.

Rainer Komers: „Barstow, California“ © Rainer Komers

Rainer Komers: „Barstow, California“

Rainer Komers, Stipendiat 2015, hat im April 2016 in Kalifornien seinen neuen Film „Barstow, California“ gedreht. Der Film wird am 14. April 2018 beim Filmfestival „Visions du Réel“ in Nyon uraufgeführt.

Kochi Nights © Hans-Christian Schink, Courtesy Kicken Berlin und Galerie Rothamel Erfurt/Frankfurt

Hans-Christian Schink: Kochi Nights (Aus­stellungs­eröffnung)

Das Projekt „Kochi Nights“, stellt für Hans-Christian Schink, Fotograf und Villa Kamogawa Stipendiat 2012, einen Bruch mit seiner gewohnten Arbeitsweise und ein Experiment mit neuen Techniken dar. Die in der indischen Stadt Kochi entstandene Fotoserie ist seine erste Erfahrung mit digitaler Fotografie und auch die erste, die nachts entstanden ist. Trotzdem schaffen es die Arbeiten, den für ihn charakteristischen Kontrast zwischen Natur und künstlicher Umgebung aufzugreifen. Vom 23. März bis zum 21. April sind sie in der Architektur Galerie Berlin zu sehen. Zur Eröffnung am 22. März um 19 Uhr findet zudem ein Künstlergespräch zwischen Hans-Christian Schink und dem Architekten Wilfried Kuehn statt.

Veronika Kellndorfer: Ausstellung in der Christopher Grimes Gallery in Santa Monica © Veronika Kellndorfer

Veronika Kellndorfer: Ausstellung in der Christopher Grimes Gallery in Santa Monica

Veronika Kellndorfer, Stipendiatin der Villa Kamogawa 2012, wird vom 17. März bis zum 28. April 2018 gemeinsam mit dem bildenden Künstler Antonio Ballester Moreno Arbeiten zum Thema Modernismus in der Christopher Grimes Gallery in Santa Monica in Kalifornien ausstellen. Obwohl beide verschiedene Medien nutzen, nähern sie sich ihren Sujets aus ähnlicher Perspektive. Veronika Kellndorfer zeigt Fotografien der transparenten Fassaden moderner Architektur, die inneres und äußeres der Gebäude miteinander verbinden.

„Spuren im Raum“ – Ausstellung © Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schink und Veronika Kellndorfer: „Spuren im Raum“ – Ausstellung

In der Kunsthalle Bonn können sich Besucher vom 23. Februar bis zum 22. April 2018 in und durch formal ganz verschiedene Räume und Raumvorstellungen führen lassen, geleitet von den Spuren von fünf StipendiatInnen der Konrad-Adenauer-Stiftung. Veronika Kellndorfer und Hans-Christian Schink, 2012 Stipendiaten der Villa Kamogawa, zeigen dort aktuelle Arbeiten. Hans-Christian Schink ist mit seiner Fotoreihe „Hinterland“ vertreten.

Ausstellung zum Origami-Prinzip © Thomas & Renée Rapedius

Thomas & Renée Rapedius: Ausstellung zum Origami-Prinzip

Ohne Verluste, ohne Hinzufügungen oder Freilegen, kann alleine durch Falttechniken aus einer Fläche ein räumliches Objekt geschaffen werden. Diese Techniken – im japanischen Origami genannt – setzten Thomas und Renée Rapedius, Stipendiaten der Villa Kamogawa 2014, in ihren künstlerischen Arbeiten ein. Ab dem 24. Februar bis zum 3. Juni sind zwei dieser Arbeiten in der Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche - Das Origami-Prinzip in der Kunst“ im Marta Museum in Herford zu sehen.

Demons © Samo

André Hörmann: Premiere der animierten Dokumentation „OBON“

An „Obon“, einem japanischen Feiertag im Sommer, kehren die Geister verstorbener Familienmitglieder zu ihren Angehörigen zurück. In André Hörmanns Kurzfilm desselben Namens erinnert sich Akiko Takakura, eine Überlebende der Atombombenexplosion in Hiroshima zu Obon an ihre Eltern und an den schicksalshaften Tag der Explosion. Der Film hat seine Premiere im internationalen Wettbewerb des ITFS Stuttgart und erhält außerdem das Prädikat „besonders wertvoll“. André Hörmann war 2012 Stipendiat des Goethe-Instituts Villa Kamogawa.

Alex Mayor, Unknown, Koshiro Hino, Yuko Kureyama, Koki Emura, Lena Willikens, Sarah Szczesny im Muraya Foto: Thomas Venker

Einblicke in die Musikszene der Region Kansai (Leseempfehlung)

Sarah Szczesny und Lena Willikens, Stipendiaten der Villa Kamogawa 2017, bekamen während ihres Aufenthaltes in Kyoto interessierten Besuch von Autor und Musikjournalist Thomas Venker. Über seine Entdeckungsreise mit den beiden durch die Musikszene in der Region Kansai schreibt er in seinem neuen Artikel für das Online-Magzin Kaput Mag. Der Artikel stellt unter anderem Koki Emura, Koshiro Hino, Yuko Kureyama, Rie Lambdoll, Yoshihisa Shiota, Toshio Kajiwara sowie Georg Odijk und Stefan Schneider vor.

Jonas Rothlaender © Andreas Hartmann

Jonas Rothlaender: SATOMIS GEHEIMNIS – Hörspiel

Bei SWR2 ist aktuell das Hörspiel „SATOMIS GEHEIMNIS“ von Jonas Rothlaender zu hören. Es handelt von Martin, einem Journalisten, der in die Region Tohoku reist, um vor Ort über die Folgen der Erdbebenkatastrophe 2011 zu berichten. Zuerst möchte er aber seine Jugendliebe Satomi dort finden, die er seit seiner Studienzeit nicht gesehen hat – doch Satomi scheint ein Geheimnis zu haben…
Die Idee für das Hörspiel entstand 2016, während eines Ausfluges nach Tohoku, im Rahmen des Aufenthaltes von Jonas Rothlaender & Eva Koskinen in der Villa Kamogawa.

Anahita Razmi © Anahita Razmi

Anahita Razmi: Move Arts Japan Exhibition

Die Ausstellung des Residenzprogramms Move Arts Japan vom 12.-17. Dezember zeigt Arbeiten der Künstlerin Anahita Razmi, die im Zuge dieser Residenz entstanden sind und Aspekte einer möglichen iranisch-japanischen Mischkultur am Beispiel iranischer Einwanderer nach Japan in den achtziger und frühen neunziger Jahren reflektieren. Anahita Razmi beschäftigte sich bereits 2015 während ihres Stipendienaufenthaltes am Goethe-Institut Villa Kamogawa in Kyoto intensiv mit dieser Thematik.

Mirko Hinrichs und Silvio Scheller © Mirko Hinrichs und Silvio Scheller

Mirko Hinrichs und Silvio Scheller (BIEST): Porträt in der BauNetzWoche

Das Architektur-Onlinemagazin BauNetz stellt das Designer-Duo BIEST (Mirko Hinrichs und Silvio Scheller) in einem Dossier vor. U.a. steht dabei das Projekt INTENT im Vordergrund, welches im Rahmen des gemeinsamen Stipendienaufenthaltes 2017 im Goethe-Institut Villa Kamogawa in Kyoto entstand. Bei INTENT handelt es sich um geometrische, multi-funktionale und performative Kleidungsstücke, die gleichzeitig auch zu Behausungen werden können.

Philipp Scholz und Nora Gomringer © Judith Kinitz

Philipp Scholz: Auszeichnung Leipziger Jazznachwuchspreis 2017

Wir gratulieren Philipp Scholz zum Leipziger Jazznachwuchspreis 2017! Die Auszeichnung erhielt Scholz für sein individuelles, aber zugleich gruppenbezogenes und differenziertes Musizieren. Die Laudatio hielt Nora Gomringer, die gemeinsam mit Scholz das Projekt „Wort Drum Dran“ – einem spielerischen Experiment zwischen Sprache und Sound – initiierte. An dem Projekt arbeiteten Gomringer und Scholz u.a. 2016 während ihres Stipendienaufenthaltes in der Villa Kamogawa in Kyoto.

„Freier Mensch“ © „Freier Mensch“ Andreas Hartmann

Andreas Hartmann: Auszeichnung beim Busan International Festival

„A Free Man 自由人“ von Andreas Hartmannhat beim Busan International Festival den Busan Cinephile Award gewonnen! Wir gratulieren Andreas Hartmann zu dieser Auszeichnung. Sein Stipendienaufenthalt 2014 in der Villa Kamogawa war der Arbeit an diesem Dokumentarfilm gewidmet.

 „Ein Haus in Ninh Hoa“ © pong / Widmann

Philip Widmann: „Ein Haus in Ninh Hoa“

Der Dokumentarfilm „Ein Haus in Ninh Hoa“ (2016) von Philip Widmann und Nguyen Phuong-Dang wird am 30. Oktober um 23.20 Uhr auf ARTE Deutschland ausgestrahlt. Philip Widmann war 2015 Stipendiat des Goethe-Instituts Villa Kamogawa.

„Nie mehr warten“ © Iris Drögekamp

Iris Drögekamp und Thomas Weber: „Nie mehr warten“

Das Sprech-, Sing- und Musikdrama „Nie mehr warten“ wird am 17. Oktober erstmalig im SWR2 gesendet und nochmals im Rahmen der Hörspieltage 2017 am 11. November im ZKM Klangdom zu hören sein. Thematisiert wird der innere Konflikt Lenins zwischen der Februarrevolution und der darauffolgen Oktoberrevolution im Jahre 1917. Für das Hörstück führten Iris Drögekamp und Thomas Weber (Stipendiaten 2015) die Regie, während Musik und Komposition von Thomas Weber gemeinsam mit seinem Musikprojekt Kammerflimmer Kollektief realisiert wurden.

„Freier Mensch“ © „Freier Mensch“ Andreas Hartmann

Andreas Hartmann: „A Free Man自由人“

Andreas Hartmanns Film „A Free Man 自由人“ feiert seine europaweite und internationale Premiere beim Busan International Film Festival in Südkorea (14.-17. Oktober) und beim DOK Leipzig Film Festival (1. Und 2. November). Der Dokumentarfilm begleitet den obdachlosen Japaner Kei, der sich selbstbestimmt für ein Leben abseits von Leistungsdruck und gesellschaftlichen Zwängen entschieden hat und damit seinen Traum von Freiheit verfolgt. Andreas Hartmann hat während seines Stipendienaufenthaltes 2014 am Goethe-Institut Villa Kamogawa an diesem Film gearbeitet.

Installation „Marée des Lettres“ © Invisible Playground_Network

Anna Hentschel: „Marée des Lettres“

Im Rahmen der Nuit Blanche am 7. Oktober wird die bespielbare Installation „Marée des Lettres“  des Berliner Game-Design-Networks Invisible Playground in Paris gezeigt. Anna Hentschel, Mitglied von Invisible Playground, war 2017 Stipendiatin des Goethe-Instituts Villa Kamogawa.

Brigitta Muntendorf © BASF Kulturprogramm

Brigitta Muntendorf: BASF Künstlerporträt

Das BASF Kulturprogramm präsentiert Brigitta Muntendorf (Stipendiatin 2017) im Komponistenporträt. Zu diesem Anlass wird vom 11.-15. Oktober in Ludwigshafen ein Querschnitt ihres Schaffens zu hören sein, darunter auch die Uraufführung des Stückes „Key of Absence“ für zwei Klaviere und Live-Elektronik.

„The Entanglement between Gestures, Media and Politics“ © Timo Herbst

Timo Herbst: Werkschau in der Schmiede Hallein

Am 29. September wurden im Rahmen der Werkschau in der Schmiede Hallein Video- und Soundexperimente von Timo Herbst(Stipendiat 2016) gezeigt. Herbsts Arbeiten befassen sich thematisch mit dem G20-Gipfel 2017 in Hamburg und sind innerhalb der interdisziplinären Forschungsgruppe „The Entanglement between Gestures, Media and Politics“ in einen größeren Kontext eingebunden.

Marion Poschmann: „Die Kieferninseln“ © Suhrkamp Verlag

Marion Poschmann: „Die Kieferninseln“

Marion Poschmanns neuer Roman „Die Kieferninseln“ erzählt die Geschichte des Privatdozenten Gilbert Silvester, der aufgrund einer Lebenskrise spontan nach Tokio fliegt. Gemeinsam mit dem Studenten Yosa Tamagotchi begibt er sich auf eine pikareske Reise zwischen Realität und Traum durch Japan. Der bei Suhrkamp erschienene Roman wurde auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2017 platziert. Die Autorin war 2014 Stipendiatin der Villa Kamogawa und hat Japan im Jahr 2016 zur Recherche für diesen Roman mit einem Folgestipendium des Goethe-Instituts erneut besucht.

„Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!“ © Kanade Hamawaki

Thomas Lehmen: „Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!“

Im Rahmen eines von Choreograph Thomas Lehmen (Stipendiat 2011) organisierten Projekts schaffen Oberhausener Kunst-ArbeiterInnen seit Juli unterschiedlichste Kunstwerke und Perfomances für die Bewohner der Stadt. Eine Werkschau von „Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!“ findet vom 18. bis 30. September in Oberhausen statt.