Kota Ezawa
Bildende Kunst

Kota Ezawa (geboren 1969 in Köln) lebt und arbeitet als freier Künstler in Berlin und San Francisco und ist als Associate Professor für Medienkunst am California College of the Arts San Francisco (USA) tätig. Er studierte Freie Kunst an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und war 1995 Meisterschüler in der Klasse von Nam June Paik. Im Anschluss folgte ein Studium am San Francisco Art Institute (USA) sowie an der Stanford University (USA).

Seine Zeichnungen, Videoanimationen und Installationen wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. im  Museum of Modern Art New York (2006/2007), TATE London, Musée du Louvre Paris sowie im Metropolitan Museum of Art New York sowie auf internationalen Filmfestivals wie dem Internationalen Kurzfilmestival Oberhausen oder dem Reading Experimental Film Festival (England).

In seiner Arbeit verwendet Kota Ezawa historische Bildelemente aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft und Medien, die in einem kollektiven und kulturellen Gedächtnis verankert sind, und transformiert sie mittels digitaler Bearbeitung in seine eigene Bildsprache. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem SECA Art Award des San Francisco Museum of Modern Art (2006) sowie dem Eureka Fellowship der Fleishhacker Foundation (2010) ausgezeichnet.

Der deutsche Künstler mit japanischen Wurzeln hat während seines Aufenthaltes in Kyoto das Projekt „Self-Portrait as Someone Else“ (Selbstportrait als ein Anderer) umgesetzt. Ausgehend von seinem eigenen Namen „Kota Ezawa“ beschäftigte er sich dabei mit digitalen Identitäten im 21. Jahrhundert.

Kalender

26.01.2013
START FREI Kamogawa! Deutsche Künstler treffen Japan

Die neuen Stipendiaten stellen sich vor

18:30 Uhr – Goethe-Institut Villa Kamogawa | Künstlertreff

30.03.2013
Kunst@Kamogawa

Erleben Sie Kunst aus Deutschland live!

13-21 Uhr – Goethe-Institut Villa Kamogawa | Film, Bildende Kunst

08.04.2013
Zwischen den Welten: Künstler, Werte und Kulturen

Deutsch-Japanisches Symposium

18-20 Uhr – Bibliothek des Goethe-Instituts Tokyo | Vortrag und Podiumsdiskussion