Merle Radtke
Kulturtheorie

Merle Radtke (geb. 1986) hat an der Universität Hamburg Kunstgeschichte, Kulturanthropologie und Museumsmanagement studiert. Seit 2015 ist sie Stipendiatin des Graduiertenkollegs „Ästhetiken des Virtuellen“ an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. In ihrer Dissertation setzte sie sich mit künstlerischer Appropriation im (post-)digitalen Zeitalter auseinander. Neben der Beteiligung an zahlreichen Publikationen ist sie als Kuratorin u.a. für die Hamburger Kunsthalle und den Kunstverein Harburger Bahnhof tätig.

Während ihres Aufenthalts in der Villa Kamogawa entwickelte Merle Radtke die Inhalte ihrer Dissertation im kulturellen Kontext Japans weiter. Im Kontext der Untersuchung von Formen der Wiederholung, Aneignung und Kopie sowie des Stellenwerts und der Konnotationen dieser Strategien besuchte sie in diesem Zusammenhang relevante Orte wie z.B. den Ise Schrein und führte Interviews mit Kulturschaffenden.
 

Kalender

03.03.2018
Creators@Kamogawa

„Postdigitale Praxis und Authentizität“
„Experimente mit dem bewegten Bild“

15:00 Uhr – Goethe-Institut Villa Kamogawa | Diskussion

Sa .07.04.2018
Thomas Neumann und Merle Radke im Gespräch

18:00 Uhr – Gallery Nomart | Künstlergespräch