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Theaterautor I 1.10.-15.11.2018
Mohammad Al-Attar

Der syrische Dramatiker Mohammad Al Attar beschäftigt sich seit 2011 mit der Syrischen Revolution und dessen Folgen.

Al Attar wurde in Damaskus geboren und studierte an der Universität zunächst englische Literatur, bevor er am Higher Institute of Dramatic Arts in Damaskus einen Abschluss in Theaterwissenschaft erwarb. An der Goldsmith’s University in London machte er außerdem einen Master im Fach Angewandte Theaterwissenschaft.

Mohammad Al-Attar


Heutzutage gilt er als wichtiger Chronist des vom Krieg zerrissenen Syriens. Seine Stücke Withdrawal, Online, Look at the street…this is what hope looks like, Could You Please Look into the Camera? , und While I was waiting, wurden bei zahlreichen internationalen Festivals und Theatern aufgeführt. Die meisten seiner Stücke erarbeitet Al-Attar in Kollaboration mit dem syrischen Regisseur Omar Abusaada. Ihre Aufführungen bewegen sich auf der Grenze zwischen Fiktion und Dokumentation und machen die Unerträglichkeit des Krieges erfahrbar. Von 2013 bis 2017 erarbeiteten Abusaada und Al Attar eine Trilogie, die Frauenfiguren auf der Flucht gewidmet ist. Nach Klassikeradaptionen der „Troerinnen“ in Jordanien (2013) und „Antigone of Shatila“ (2014) im Libanon, kam „Iphigenie“ im September 2017 an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz zur Premiere.

  • Antigone ©Mohammad Al-Attar
  • Iphigenia ©Mohammad Al-Attar
  • While I Was Waiting ©Mohammad Al-Attar
  • Mohammad Al-Attar Bühne ©Mohammad Al-Attar
  • Iphigenie ©Mohammad Al-Attar


Neben seinen Theatertexten schreibt Al Attar auch für zahlreiche Magazine und Zeitungen, mit besonderem thematischem Fokus auf die Revolution in Syrien.

Residenz in Tokyo: 1.10.-15.11.2018
                                                                                                                                       
 

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