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geidai@goethe 11月9日~15日© Arts in COVID 19

Kunst, Kultur und Medien in Zeiten von Corona

Die Tokyo University of the Arts ist vom 9. bis 15. November zu Gast im Goethe-Institut Tokyo. Die Studierenden übertragen ihr Forschungsprojekt “Arts in Covid 19” in ein multidisziplinäres Programm, das unser Leben mit der Corona-Krise in der künstlerischen Praxis neu reflektiert.


Programm

17:00
Eröffnungsgespräch: „Kunst und Kultur in Zeiten von Corona“ (Webinar)
Zur Eröffnung von “Arts in Covid 19” findet ein Gespräch mit Yoshitaka Mori, Professor der Tokyo University of the Arts, der in London ansässigen freien Kuratorin Becca Pelly-Fry, sowie der Künstlerin und Mitbegründerin/Koordinatorin des Residenzprogramms Art Action UK, Kaori Honma, statt. Die drei Gesprächsteilnehmer*innen diskutieren ihre Sichtweisen auf die aktuelle Situation von Kunst und Kultur in der Corona-Krise sowie  zukünftige Perspektiven im Vergleich zwischen Japan und Großbritannien. Auf das Gespräch folgt eine Lecture Performance von Ness Roque sowie eine kurze Vorstellung der Projekte, die in dem einwöchigen Veranstaltungszeitraum präsentiert werden, durch die Mitwirkenden.
Japanisch und Englisch mit konsekutiver Übersetzung

Streaming URL:https://youtu.be/nxSAhazuaBM
 
18:00
Lecture-Performance von Ness Roque (Webinar)
Die Schauspielerin und Dramaturgin Ness Roque entwickelte diese Lecture Performance als Zwischenergebnis im Rahmen ihrer Teilnahme an dem Kunstcamp APAF Lab (August bis Oktober 2020). In der im September 2020 entstandenen Arbeit spricht Ness über die Erforschung klangbasierter Formen von Performance in der Pandemie. Sie versucht, eine Live-Lecture-Performance zu kreieren, die sowohl physisch wie auch digital zugänglich ist und dabei – unter der Voraussetzung, dass alle die Performance zur selben Zeit sehen - eine identische Erfahrung für die Zuschauer*innen vor Ort und digital herstellt.

https://youtu.be/nxSAhazuaBM
 
14:00 / 17:00 / 19:00
“As You Exit To“ 
Performance von Shoko Imai, Ayuko Hori, Mio Harada

Eines Tages erschien plötzlich ein weißer Inkubator. Darin hustete jemand. Gesichtslose Augen blicken ihn an. Hör die Mengen von Gelächter in der Metropole. Neugeborene Babies lernen das Lachen eingesperrt in einen Inkubator. Trotzdem habe ich vergessen, wie man lacht.

Reservierung erforderlich. Kartenreservierung über Peatix.
 
19:00
„Prophecy“
Performance der Theatergruppe Swimming

Die neueste Arbeit der Theatergruppe „Swimming“ thematisiert die permanente Befragung von Selbstbekenntnissen in der Corona-Zeit, in der wir mit paradoxen Nöten konfrontiert sind. Die Performance kombiniert installative Elemente mit der physischen Erscheinung der Schauspieler und stellt sie in einen theoretischen Rahmen. Mit den Körpern der Schauspieler*innen werden Töne und Geräusche erzeugt und das Publikum wird immer wieder zur spontanen Interaktion eingeladen. Durch das Miteinander von Schauspieler*innen und Zuschauer*innen verwandelt sich der physische Raum in eine temporäre Heterotopie.
Reservierung erforderlich. Kartenreservierung über Peatix.

 
19:00
„Nana2020, Tokyo“
Performance
Von und mit: Yumeirosagashi
(Lisa Kato, Karen Kitazawa, Yurika Watanabe, Yurina Mase, Natsuki Matsumoto, Haruna Tominaga, Shiori Yoshihara, Hisako Nakaoka, Tomoko Furuya)
Die einstündige Performance basiert auf dem Bilderbuch „Nana“. Sie nähert sich dem Kosmos von „Nana“ aus einer gegenwärtigen Perspektive, durch Schauspiel, Tanz, Musik und Projektionen. Die Geschichte kreist um die Schwierigkeiten von Minderheiten, ihre eigene Identität zu bestimmen. Im Zentrum stehen ein in Tokyo lebendes „Ich“, das im Zuge der der Corona-Pandemie seine Arbeit verloren hat und Nana, ein Einhorn, das als Mutant in einer Familie von Pferden geboren wurde.
Reservierung erforderlich. Kartenreservierung hier.
16:00-18:00
Online-Symposium: Digitale Entwicklungen bei lokalen Kunstfestivals – am Beispiel von Tennozu, Tokyo
 

Referent*innen:
Kiyoshi Tatsumi (Tokyo University of the Arts, Global Art Practice, Amuse, INC)
Motoi Chujo (Produzent, Besshi Kadokawa)
Yasuyuki Miyake (Chairman, Verein zur Belebung der Tennozu Canal Side)
Yoshitaka Mori (Professor, Graduate School of Global Arts, Tokyo University of the Arts)
Yukino Mori (Verein zur Belebung der Tennozu Canal Side)

Der Stadtteil Tennozu im Bezirk Shinagawa in Tokyo hat in den letzten Jahren eine starke Zunahme von Kunsträumen, insbesondere Galerien, erlebt. Über das Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen statt, die den Stadtteil durch Kunst neu beleben. Infolge der Verbreitung des Coronavirus wurden zwei Kunstfestivals, die für August und Oktober geplant waren, online abgehalten. Das Symposium berichtet zusammen mit Mitgliedern der Tennozu-Canalside Revitalization Association, die die urbane Entwicklung des Stadtraumes durch Kunst vorantreiben, über die Situation vor Ort.

Streaming URL: https://youtu.be/iunNUtElyqQ

 
16:00 / 19:00
„Nana2020, Tokyo“
Performance

Von und mit: Yumeirosagashi (Lisa Kato, Karen Kitazawa, Yurika Watanabe, Yurina Mase, Natsuki Matsumoto, Haruna Tominaga, Shiori Yoshihara, Hisako Nakaoka, Tomoko Furuya)
Die einstündige Performance basiert auf dem Bilderbuch „Nana“. Sie nähert sich dem Kosmos von „Nana“ aus einer gegenwärtigen Perspektive, durch Schauspiel, Tanz, Musik und Projektionen. Die Geschichte kreist um die Schwierigkeiten von Minderheiten, ihre eigene Identität zu bestimmen. Im Zentrum stehen ein in Tokyo lebendes „Ich“, das im Zuge der der Corona-Pandemie seine Arbeit verloren hat und Nana, ein Einhorn, das als Mutant in einer Familie von Pferden geboren wurde.
Reservierung erforderlich. Kartenreservierung hier.
 
18:00-21:00
Symposium: Medien und die Künste in Zeiten von Covid-19 (Online-Streaming)

 
Panelisten:
Matthew Fuller (Professor, Goldsmiths College, University of London)
Anthony Fung (Professor, Chinese University of Hong Kong)
Yoshitaka Mori (Professor, Tokyo University of the Arts)
Mamoru Ito (Professor, Waseda University)
Kazunori Mizushima (Professor, Osaka Sangyo University)
Tomoko Shimizu (Associate Professor, Tsukuba University)
Shinji Oyama (Professor, Ritsumeikan University)

Wie transformiert das Coronavirus unser Leben und unser Denken? Mit Fokus auf die Entwicklung digitaler Medien diskutiert dieses Symposium, wie sich im Zuge der Corona-Krise die Kultur, die Künste und unser Alltagsleben verändert haben und welche ideologischen, philosophischen, sozialen und politischen Implikationen mit diesen Veränderungen einhergehen. Als internationale Gäste sind Matthew Fuller (Professor, Goldsmiths College, University of London, Großbritannien) und Anthony Fung (Professor, Chinese University of Hong Kong) eingeladen. Fuller ist ein führender Denker auf dem Gebiet Digitale Medien/Software-Studien, Fung ein Theoretiker der zeitgenössischen Kultur, der in seinem breiten Arbeitsfeld Bereiche wie Mode, Medien, Popmusik verbindet. Das Symposium nähert sich den Folgen der Corona-Krise aus globaler Perspektive. Es wird mit englisch-japanischer Simultanübersetzung über You Tube live gestreamt.
 
Streaming URL: https://youtu.be/2vXgxfL6tV0 (Englisch)
 
Projektseite:
http://postmedia-research.net
Ausstellungsprogramm
10.-15.11., 12:00-19:00 (am 15.11. bis 15:00)

 
„A Waiting Room“
Mit Werken von: AKIRA, Moeka Nagata, Lika Nakashima, Tamami Mizutani, Shiori Watanabe
Die Ausstellung findet in der infolge der Corona-Krise derzeit unbenutzten Residentenwohnung des Goethe-Instituts Tokyo statt. Die Arbeiten von vier Bildenden Künstler*innen und einer Tänzerin thematisieren den Mangel an Gelegenheit zur unmittelbaren Begegnung und Austausch in der Corona-Zeit und versuchen, die aus dem Blickfeld geratene Präsenz des „Anderen“ erfahrbar zu machen. In den privaten Räumen der Residentenwohnung suchen sie nach Spuren des Wartens und Wartenlassens.
 
 
„New Mythology”
Mit Werken von: Yang Fang, Ness Roque, Franchesca Casauay, Prodjx Artist Community, Zhang Qingyue
Die Ausstellung reflektiert das Sprechen über die eigene Geschichte durch mythologische Erzählweisen. Die Ausstellung thematisiert die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die Identitäten zwischen dem Wohnort und der Heimat und zielt darauf ab, diese Fragestellungen an die Ausstellungsbesucher weiterzugeben.
 
Weitere Arbeiten der Ausstellung im Rahmen von „Arts in COVID 19“:
 
Philippos Kappa: „C 19“
Videoinstallation
 
Lisa Kato, Yurina Mase:
Originalzeichnungen zu “Nana“, Bilderbuch mit gesprochenen Texten und Musik
 
Shino Yanai, Haruka Iharada (Mitarbeit): “Unwanted Sound”
Installation
 
Mizusu Sakai, Noyu Ueda: „Tsudou“ (Assembly)
Installation

Über das Projekt

Das Coronavirus hat unser Leben schlagartig verändert. Kultur und Kunst sind von diesen Veränderungen ebenso hart betroffen wie viele andere Lebensbereiche. Aufgrund der Infektionsgefahr waren und sind Veranstalter reihenweise gezwungen, Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen etc. abzusagen oder zu verschieben. Veranstaltungen, die in Zeiten von Corona stattfinden, sind mit den Notwendigkeiten des Infektionsschutzes wie Desinfektion und Social Distancing konfrontiert. Auf der anderen Seite sind wir derzeit Zeugen zahlreicher experimenteller Ansätze im Bereich Internet und digitale Medien.
 
Die Graduate School of Global Arts der Tokyo University of the Arts (GA) hat in Reaktion auf die Corona-Krise im Juni ein Lehr- und Forschungsprogramm mit dem Titel „Arts in Covid 19“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms erforschen Studierende vor allem des Masterprogramms, welche Art von künstlerischen Aktivitäten im Angesicht der aktuellen Situation möglich sind. Das einwöchige, multidisziplinäre Programm „Kunst, Kultur und Medien in Zeiten von Corona“ überträgt diese Recherchen in die künstlerische Praxis und reflektiert unsere Lebensbedingungen im Zuge der Corona-Krise neu.
 
Im Zeitraum zwischen 9. und 15. November finden eine Woche lang eine Ausstellung, Theater und Performances sowie Symposien statt. Welche Art von Kunst und Kultur sind im Corona-Zeitalter und im Post-Corona-Zeitalter möglich? Und welche Rolle spielen dabei die digitalen Medien? Über diese Fragen möchten wir gemeinsam mit den Teilnehmer*innen der Veranstaltung nachdenken.

Programmdirektor: Yoshitaka Mori (Soziologe und Professor, Graduate School of Global Arts, Tokyo University of the Arts)

URL: https://www.artsincovid19.geidai.ac.jp/

Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Die Veranstaltungen des Projekts „Arts in COVID 19“  werden unter Einhaltung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen durchgeführt. In den Räumen der Performances und der Ausstellung wird auf kontinuierliche Belüftung sowie die Einhaltung eines ausreichenden Sicherheitsabstandes zwischen den Beteiligten geachtet. Alle Veranstaltungen inklusive der Ausstellung haben beschränkte Zuschauerkapazität. Symposien und Theateraufführungen bzw. Performances sind reservierungspflichtig. Für den Fall, dass bei der Ausstellung die maximale Personenkapazität ausgeschöpft ist, kann es zu Wartezeiten beim Zutritt kommen. Der Veranstalter führt für alle Gäste der Veranstaltungen eine Temperaturmessung am Veranstaltungsort durch. Weiterhin sind alle Gäste aufgefordert, sich am Einlass mit E-Mail-Adresse und Telefonnummer zu registrieren, und ihre Hände zu desinfizieren und während des Veranstaltungsbesuchs eine Mundschutz-Maske zu tragen. Wir bitten um Verständnis, dass  Personen mit einer Körpertemperatur von über 37,5 Grad können leider nicht eingelassen werden können. Personen mit Fieber, Erkältungs- oder anderen Krankheitssymptomen bitten wir, von einem Besuch der Veranstaltungen abzusehen.
 


Partner

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