Merck-Kakehashi-Literaturpreis

Merck-Kakehashi-Literaturpreis 2017 © pixybay, CC0

Ein Literaturpreis des Unternehmens Merck und des Goethe-Instituts Tokyo für Übersetzer und Autoren (w/m). Der Übersetzer schlägt einen Autor zur japanischen Übersetzung vor, dessen literarische Arbeit sich mit Themen der Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft auseinandersetzt.

Vergabe an: Übersetzer und Autoren (w/m)
 
Kategorie: Prosa, Lyrik, Drama
 
Was wird ausgezeichnet: Deutschsprachige Gegenwartsliteratur, die sich mit Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Gesellschaft auseinandersetzt
 
Bewerbung: Einreichung der Unterlagen durch den Übersetzer: Eine Übersetzungsprobe auf maximal fünf und eine Begründung auf maximal zwei Seiten
 
Bewerbungsfrist: 3. März 2018
 
Vergabe: Alle zwei Jahre; Preisverleihung im Oktober 2018
 
Preisgeld: 10.000 EURO Honorar für den Übersetzer, 10.000 EURO Preisgeld für den vorgeschlagenen Autor
 
Bewerbungen:
Die Bewerbung wird auf Deutsch eingereicht.
Der Übersetzer hat vorher sichergestellt, dass das Übersetzungsrecht für das von ihm ausgewählte Werk ins Japanische nicht bereits vergeben ist.
 
Der Übersetzer fügt Referenzen, Bio- und Bibliografie, eine Begründung auf maximal zwei Seiten, Übersetzungsproben im Umfang von bis zu fünf Seiten sowie die Kopie der entsprechenden Textstelle aus dem vorgeschlagenen Original bei.

Verfahren:
Der Preis richtet sich an Übersetzer (w/m), die ein deutsches literarisches Werk für die Übersetzung ins Japanische vorschlagen und ihren Vorschlag in einem Text von bis zu zwei Seiten begründen. Die Vorschläge werden bis zum 03.03.2018 an die Adresse kakehashi@goethe.de gesendet.

Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt bis Ende April 2018.
Der Übersetzer erhält mit dem Preis, das als Publikationsgeld fungiert, auch eine Vereinbarung über die Übersetzung des ausgewählten Werks ins Japanische.

Die dritte Vergabe des Merck-Kakehashi-Literaturpreises findet im Oktober 2018 in Tokyo statt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
 
Die Jury des Merck-Kakehashi-Literaturpreises besteht aus

Hiroshi Yamamoto, außerordentlicher Professor für Germanistik an der Waseda Universität Tokyo (Jury-Präsident)

und den weiteren Jury-Mitgliedern:
  • Masahiko Tsuchiya, Professor an der Fakultät für Interkulturelle Studien, Städtische Universität Nagoya
  • Hiroaki Sekiguchi, Professor für Germanistik an der Meiji Universität Tokyo
  • Kaoru Noguchi, Professorin (emeritus) für Germanistik an der Chuo Universität
  • Ilma Rakusa (Schriftstellerin CH, Preisträgerin 2016)
  • Dr. Ralf Annasentz (CEO Firma Merck-Japan)
  • Peter Anders (Direktor, Goethe-Institut Tokyo)
 
Fachliche Beratung:
Heike Friesel, Leiterin des Bereichs Literatur- und Übersetzungsförderung in der Zentrale des Goethe-Instituts in München