Japans Best Translation Award 2021 geht an „Verzeichnis einiger Verluste“

Naoko Hosois Übersetzung von Judith Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ wurde am 18. Mai 2021 mit dem japanischen Best Translation Award ausgezeichnet.
© Goethe-Institut Tokyo

Naoko Hosois Übersetzung von Judith Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ wurde am 18. Mai 2021 mit dem japanischen Best Translation Award ausgezeichnet. Der Preis wird in diesem Jahr zum siebten Mal vergeben.

Naoko Hosois Übersetzung konnte sich gegen mehr als 150 Einreichungen durchsetzen. Entstanden war sie im Rahmen des „Social Translating Projekts“, bei dem Übersetzer*innen aus Asien den Text in engem Diskurs mit der Autorin in ihre jeweiligen Landessprachen übertragen – über eine digitale Plattform mit sozialen Funktionen. Das Projekt wurde 2018 vom Goethe-Institut Korea und dem Unternehmen Merck initiiert und geht 2021 in die dritte Runde. Die Übersetzung ist bei Kawadeshobo Shinsha erschienen.

Im Gespräch mit dem Goethe-Institut Tokyo, das die Übersetzerin während "Social Translating" betreute, hob Naoko Hosoi hervor:  "Es war sehr hilfreich, der Autorin direkt Fragen stellen zu können. Ohne Social Translating wäre die Übersetzung dieses wunderschönen, aber so schwierigen Buches nicht möglich gewesen." Seit dem Ende des Projekts hat Naoko Hosoi den Aufbau eines eigenen Verlages für Übersetzungen vom Deutschen ins Japanische in Angriff genommen.

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