Alumni aktuell

Im Rahmen der Nachförderung unterstützt die Villa Kamogawa ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auch nach dem Ende des Aufenthalts bei Folgeprojekten in Japan.

SUSANNA HERTRICH „HAUNTED LANDS“ © Susanna Hertrich

SUSANNA HERTRICH „HAUNTED LANDS“

Die neue Ausgabe des Magazins des Museum of Contemporary Art in Skopje ,"The Large Glass Journal", zeigt ausgewählte der Bilder der Fotoserie "Haunted Lands", die Susanna Hertrich, Stipendiatin der Villa Kamogawa 2015, in der ehemaligen Sperrzone Fukushimas während eines Videodrehs 2016 aufgenommen hat. Die Fotos dokumentieren die vom Tsunami zerstörten Landschaften und fangen die unheimliche Atmosphäre der Orte ein, über denen die Radioaktivität, unerfassbar für unsere Sinne, wie ein Spuk oder Fluch liegt. Das Magazin mit Beiträgen von Stelarc, Eduardo Kac und Chris Salter u. a. ist nun unter diesem Link gratis als PDF verfügbar.
 

Hans-Christian Schink – Hinterland © Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schink: „Hinterland“

Im Januar 2020 veröffentlicht der Hartmann-Verlag einen 144-seitigen Bilderband mit 70 Fotografien von Hans-Christian Schink, Stipendiat der Villa Kamogawa 2012, zum Thema „Hinterland“. Portraitiert werden in seinen neuen Arbeiten dünn besiedelte Landstriche in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, die eine „einerseits spröde, andereseits romantische Schönheit“ festhalten wollen. Zusätzlich sind seine Fotografien vom 24.01.20 bis zum 15.03.20 in der neuen Galerie im Höhmannshaus, Augsburg in der Ausstellung „Kein schöner Land“ neben Ute und Werner Mahler zu sehen.
 

Philharmonie Berlin Philharmonie Berlin

Stefan Goldmann: Strom - Elektronische Musik in der Philharmonie Berlin

Vom 7. Februar 2020 bis 8. Februar 2020 kuratiert Stefan Goldmann, Stipendiat der Villa Kamogawa 2012, das zweitägige Festival „Strom“ in der Philharmonie Berlin, die sich damit zum ersten Mal (!) der elektronischen Musik widmet. Die teilnehmenden Künstler*innen verbindet, dass sie alle die Grenzen ihrer Genres erweitert oder sogar gänzlich neue Musikgattungen bestimmend geformt haben. Das Line-up will die wachsende internationale Bedeutung der elektronischen Musik unterstreichen. Für seinen Auftritt gestaltet Stefan Goldmann ein Konzert, das speziell auf die Raumsituation des Saals zugeschnitten ist. Er arbeitet mit dem argentinischen Videokünstler Javier Benjamin zusammen.
 

© Michael Hansmeyer © Michael Hansmeyer

Michael Hansmeyer: „Muqarna Mutation”

Wie wird der Mensch in Zukunft leben? Mit den derzeitigen Entwicklungen in den Bereichen AI (künstlicher Intelligenz), Biotechnologie, Robotik sowie AR (augmented Reality) scheint diese Frage mit einer neuen Dringlichkeit ins Bewusstsein der Menschen gerückt zu sein. Die kürzlich eröffnete Ausstellung „Future and the Arts: AI, Robotics, Cities, Life - How Humanity Will Live Tomorrow“ im Mori Art Museum in Tokyo beschäftigt sich genau mit dieser Frage und all den dazugehörigen Aspekten. Michael Hansmeyer, Stipendiat 2015, ist ebenfalls mit seinem Werk namens „Muqarna Mutation” in der Ausstellung vertreten. Die Ausstellung läuft noch bis zum 29.03.2020.
 

Foto: Les Arcs (Arch. Charlotte Perriand) 2017  Fotografien ©Kay Fingerle Foto: Les Arcs (Arch. Charlotte Perriand) 2017 Fotografien ©Kay Fingerle

Kay Fingerle: „worauf der Stein davonlief“

Am 17. Dezember 2019 wird die Ausstellung „worauf der Stein davonlief", die sich mit dem Verhältnis von gebauter Umwelt und Natur beschäftigt, in der BDA Galerie in Berlin eröffnet. Darin zeigt Kay Fingerle, Stipendiatin 2019, eine erste Serie ihrer während der Residenz entstandenen Arbeiten, zu sehen sind u.a. Bilder aus Nagoya, Kyoto und Himeji. Die Ausstellung ist bis zum 04. Februar 2020 zu sehen.
 

© Marianna Christofides / Andrei Siclodi © Marianna Christofides / Andrei Siclodi

Marianna Christofides: "Days In Between"

Marianna Christofides, Stipendiatin 2018, thematisiert in ihren Filmessays und Filminstallationen u.a. das Nebeneinander von geologischen und sozio-historischen Narrativen. In ihrer Einzelausstellung im Nationalmuseum der zeitgenössischen Kunst in Rumänien zeigt sie bis zum 16. Dezember die multimediale Installation Days In Between, eine gründliche Rekonfiguration des gleichnamigen Einkanal-Filmessays (2015). Die Installation kombiniert vorhandenes Filmmaterial mit aktuellem Material, das im Frühjahr 2019 in Bukarest gedreht wurde und im Zusammenhang mit dem verheerenden Vrancea-Erdbeben von 1977 steht.
 

„Die Hydra“ © Thomas Aurin

Michael Graessner: „Die Hydra“

Im Schauspielhaus Bochum wird aktuell das Stück „Die Hydra“ mit Texten von Heiner Müller aufgeführt. Basierend auf den „Arbeiten des Herakles“ folgt das Stück der Sagengestalt des Herakles auf der Suche nach dem mehrköpfigen Monster, um am Ende sich selbst zu finden. Michael Graessner, Stipendiat 2017, ist an dieser Aufführung als Schauspieler zusammen mit Sandra Hüller beteiligt sowie für das Bühnen- und Kostümbild verantwortlich. Das von ihm entworfene Bühnenbild basiert auf Erfahrungen und Erlebnissen, die er in Japan machte. Ein Stück Holzkohle – die Binchotan Kohle aus Wakayama – ist impulsgebende Inspiration und schwebt nun als riesiges Objekt über der Szene. 

© Philip Bußmann © Philip Bußmann

Philip Bußmann: „Warten auf Godot“

Ab dem 19. Oktober ist Samuel Becketts Meisterwerk des absurden Theaters „Warten auf Godot“ im Nationaltheater Mannheim zu sehen. Philip Bußmann, Stipendiat 2015, hat dafür das Bühnenbild entwickelt, zu dem u.a. auch eine Kreuzung aus Sechzigerjahre-Autoscooter und japanischer No-Bühne gehört. Regie wird von Sandra Strunz geführt.
 

Veronika Kellndorfer © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 Veronika Kellndorfer © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Veronika Kellndorfer: „Reconstructing Modernism, shortly after dawn“

Vom 6. September 2019 bis 27. Januar 2020 zeigt Veronika Kellndorfer, Stipendiatin 2012, in der Berlinischen Galerie ihre neue Arbeit „Reconstructing Modernism, shortly after dawn“. Das Projekt, das den Barcelona Pavillon mittels Siebdruck auf Glas transferiert, wird im Rahmen der Jubiläumsausstellung „Original Bauhaus“ des Bauhaus-Archivs vorgestellt. Die Ausstellung präsentiert berühmte, bekannte und vergessene Bauhaus-Originale und erzählt die Geschichten, die sich hinter den Objekten verbergen.
 

Daniela Hoferer Daniela Hoferer

Daniela Hoferer: „meshes of time“

Daniela Hoferer, Stipendiatin 2016, zeigt in ihrer Ausstellung „meshes of time“ vom 7. September bis 5. Oktober in der Galerie Ursula Walter in Dresden aktuelle Arbeiten. Unter dem Titel „beyond the sea, voice calling for a boat“ sind zudem Arbeiten von Michiko Nakatani im Kabinett zu sehen. Mit ihr hatte Daniela Hoferer während ihrer Zeit in Kyoto einen intensiven Austausch, der so eine Fortsetzung findet. Während ihres Aufenthalts in der Villa Kamogawa beschäftigte sich Daniela Hoferer mit den vielfältigen Formen der textilen Handwerkskunst in Japan.
 

Lena Willikens & Sarah Szczesny Lena Willikens & Sarah Szczesny

Lena Willikens und Sarah Szczesny: „Chambers of Phantom Kino Ballett“ und „Pastel Succubus“

Vom 30. August bis zum 20. Oktober stellen Lena Willikens und Sarah Szczesny, Stipendiatinnen 2017, im Neuen Aachener Kunstverein (NAK) ihr audiovisuelles und prozesshaftes Projekt „Phantom Kino Ballett“ vor. Mit ihrer für den NAK konzipierten Ausstellung „Chambers of Phantom Kino Ballett“ setzen die Künstlerinnen die permanente Verwandlung ihres Projektes fort. Sarah Szczesny zeigt zudem in ihrer Einzellaustellung „Pastel Succubus“ interdisziplinär Malerei und Videoarbeiten, die einige Ergebnisse ihrer Arbeit in der Villa Kamogawa enthalten.
 

Marianna Christofides Marianna Christofides

Marianna Christofides: Nominierung für den Berlin Art Prize 2019

Marianna Christofides, Stipendiatin 2018, wurde für den Berlin Art Prize 2019 nominiert. Aus diesem Anlass findet ihre Einzelausstellung vom 31. August bis 27. September im Projektraum Display in Berlin statt.
 

© Philip Bußman © Philip Bußman

Philip Bußmann: „Warum New York, wenn’s auch in Frankfurt läuft?“ (Leseempfehlung)

Philip Bußmann, Stipendiat 2015, spricht in einem kürzlich erschienenen Artikel des Online Magazins SCHIRN MAG von seiner Arbeit und dem Aufenthalt in der Villa Kamogawa. Dabei geht es vor allem um seine Kreativität als Bühnenbildner, den Wechsel verschiedener Arbeits- und Lebensstandorte und Klischee-Vorstellungen von Japan, die sich während seiner Residenz immer weniger bewahrheitet haben. Seine Eindrücke von dem Land hat er in dem anschließend entstandenen Bildband „Wabi Sabi“ festgehalten.
 

Timo Herbst VG BILD 2019 © Timo Herbst VG BILD 2019

Timo Herbst: „Rhythmanalysis"

Timo Herbst, Stipendiat 2016, zeigt in seiner Einzelausstellung „RHYTHMS“ in der artothek Köln Zeichnungen sowie seine neue Videoinstallation „Rhythmanalysis". In seinen Arbeiten erforscht er Muster in Bewegungsabläufen, die unser Lebensumfeld abbilden. Die Ausstellung kann vom 4. Juli bis zum 17. August besucht werden. Zusätzlich gibt er im Rahmen des Symposiums „teilen/lernen“, welches vom DFG-Graduiertenkolleg „Das Wissen der Künste“ initiiert wird, einen Workshop. In dem künstlerisch-wissenschaftlichen Symposium geht es um die vielfältigen Arten des Zusammenhandelns. Der Workshop findet am 29. Juni im Kulturzentrum District Berlin statt.
 

„KAI LINKE IN JAPAN“ © TRADEMARK PUBLISHING

KAI LINKE: „KAI LINKE IN JAPAN“

Neues von Kai Linke, Stipendiat 2018: sein Buch „Kai Linke in Japan“ ist kürzlich beim Trademark Publishing Verlag erschienen. Für das Projekt hat er während seines Aufenthaltes in der Villa Kamogawa traditionelle Handwerker/-innen in Kyoto und Umgebung besucht. Dabei ist eine Art visuelles Reisetagebuch entstanden, in dem er seine Eindrücke zu Land, Leuten und Design festgehalten hat. Zusätzlich zeigt Kai Linke im Rahmen des Symposiums „Felder kooperativen Handelns – Wirtschaften als ästhetisches Programm“ einige seiner Arbeiten. Die Veranstaltung findet vom 7. bis zum 9. Juni im Werkraum Bregenzerwald in Andelsbuch, Österreich statt.

RaumZeitPiraten © Yana Konopatova RaumZeitPiraten © Yana Konopatova

TOBIAS DAEMGEN: AUSSTELLUNG „ABOUT THE IMPOSSIBILITY OF BORDERS“

Tobias Daemgen, Stipendiat 2017, ist zusammen mit seinem Kollektiv „RaumZeitPiraten“ Teil des diesjährigen „International Lighting Guerrilla festival“ in Ljubljana. Im Rahmen des Festivals präsentiert das Kollektiv die Ausstellung „About the Impossibility of Borders“, in der sie das historische Konzept des sogenannten „Expanded Cinema“ auf ironische Weise neu interpretieren. Das Projekt kann vom 23. Mai bis zum 15. Juni in der Alkatraz Gallery in Ljubljana besichtigt werden.

A Feminist Guide to Nerdom © 2019 Swoosh Lieu

KATHARINA PELOSI UND ROSA WERNECKE: „A FEMINIST GUIDE TO NERDOM”

Katharina Pelosi und Rosa Wernecke, Stipendiatinnen 2018, zeigen im Rahmen des Festivals „Claiming Common Spaces II“ in Düsseldorf ihre Video-Installation „A Feminist Guide to Nerdom”. Ein Großteil des Materials für das Projekt, welches zusammen mit ihrem Kollektiv Swoosh Lieu initiiert wurde, entstand während ihrer Residenz in der Villa Kamogawa. Sie wollen mit dem Projekt eine Plattform für feministische Künstlerinnen schaffen und zum Diskurs anregen. Die Installation wird am 24. und 25. Mai im Tanzhaus NRW in Düsseldorf zu sehen sein.
 

Barstow, California Rainer Komers: Barstow, California

Rainer Komers: „Barstow, California“

Der Dokumentarfilm „Barstow, California“ von Rainer Komers, Stipendiat 2015, wird am 11.11.2019 von ZDF und 3sat erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Nach einigen Vorführungen auf internationalen Filmfestivals im letzten Jahr wird „Barstow, California“ im Sommer zudem auf dem San Francisco Documentary Festival und der Dokumentarfilm-Konferenz „Visible Evidence XXVI“ in Los Angeles gezeigt. Schließlich gewann der Film kürzlich den „new berlin film award“ in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ des Festivals „Achtung Berlin“. Wir gratulieren!

‚Name something that isn’t a shadow of its former self‘ Timo Seber ‚Name something that isn’t a shadow of its former self‘

Timo Seber: „Name something that isn’t a shadow of its former self“

Timo Seber, Stipendiat 2018, zeigt in seiner Ausstellung „Name something that isn’t a shadow of its former self” aktuelle Arbeiten, darunter Keramiktafeln der Werkgruppe „Okamoto“, die während seines Aufenthalts in der Villa Kamogawa entstanden sind. Die Ausstellung ist vom 18. Mai bis zum 22. Juni 2019 in der Galerie Tobias Naehring in Leipzig zu sehen.

TAL12_LPCOVER_ Paredo EP / TALrecords

LENA WILLIKENS UND SARAH SZCZESNY: PAREDO EP

Lena Willikens, Stipendiatin 2017, hat zusammen mit den drei japanischen Produzentinnen KOPY, TENTENKO und Miki Yui ihre neue Paredo EP herausgebracht, bei der sie deren Stücke im „Paredo Mega Mix“ neu interpretiert. Die Produzentinnen hatte Lena Willikens zusammen mit ihrer künstlerischen Partnerin Sarah Szczesny, die auch das Cover der EP erstellte, während ihres Aufenthaltes in der Villa Kamogawa kennengelernt. Am 31. Mai 2019 wird die Paredo EP unter dem Label TAL erscheinen.
 

Demons © Samo

André Hörmann: „Obon“ beim Short Shorts Filmfestival Asia

Erneut dürfen wir André Hörmann, Stipendiat 2012, gratulieren. Sein Kurzfilm „Obon“ handelt von einer Überlebenden des Atombombenangriffs auf Hiroshima und wird im Juni 2019 in Tokyo beim Short Shorts Film Festival Asia unter der Rubrik „War and the Power to Live” vorgestellt. Für den Film bekam Andre Hörmann bereits mehrfach internationale Anerkennung.

Katja Illner, Düsseldorfer Kunstverein (detail) Katja Illner, Düsseldorfer Kunstverein

Lena Willikens und Sarah Szczesny: Ausstellung „Phantom Kino Ballett“

Vom 13. März bis zum 5. Mai stellen Lena Willikens und Sarah Szczesny, Stipendiatinnen 2017, im Rahmen einer Ausstellung im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf ihr gemeinsames Projekt „Phantom Kino Ballett“ vor. Das Projekt ist eine kontinuierlich wachsende Collage aus Musik, Video, Performance und Installation und wird in Düsseldorf erstmalig in einer eigens für die Ausstellung entwickelten Rauminstallation präsentiert.
 

ASUNA & Jan Jelinek: Signals Bulletin (fait18) ASUNA & Jan Jelinek: Signals Bulletin (fait18)

Jan Jelinek: Album "Signals Bulletin"

Jan Jelinek, Stipendiat der Villa Kamogawa 2014, veröffentlicht mit Signals Bulletin ein in Kooparation mit dem japanischen Sound Künstler ASUNA entstandenes Album, dass während einer dreijährigen Schaffensphase zwischen Berlin, Kyoto und Kanazawa komponiert und aufgezeichnet wurde. Das am 05.04.2019 auf Jan Jelineks Label Faitiche erschienene Album zeichnet sich durch die mäandernden Orgelklänge ASUNAS und den pulsierenden Synthesizer und Field Recordings von Jan Jelinek aus.
 

© Hans-Christian Schink © Hans-Christian Schink

Hans-Christian Schink: Ausstellung „Aqua Claudia – Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“

Vom 6. April bis zum 14. Juli 2019 zeigt der Fotograf Hans-Christian Schink, Stipendiat 2012, im Kunstmuseum Heidenheim Arbeiten aus seinen Serien „Verkehrsprojekte Deutsche Einheit“ (2001) und „Aqua Claudia“ (2014). Zusammen betrachtet wirken beide Bildserien wie ein Blick auf das Werden und Vergehen großer Infrastrukturprojekte.
 

Doris Dörrie © Constantin Film Verleih Dieter Mayr

Dorris Dörrie: Kirschblüten & Dämonen

In ihrem neuen Film “Kirschblüten & Dämonen“, führt Dorris Dörrie, Stipendiatin 2013, die Familiengeschichte ihres vor 10 Jahren erschienen Filmes „Kirschblüten Hanami“ fort. Die japanisch/deutsche Geschichte kreist um die wiederkehrenden Themen ihres Werkes: Liebe, Verlust und Familienbeziehungen. Gedreht wurde im Allgäu und in Japan.

Susanna Hertrich © Susanna Hertrich

Susanna Hertrich beim Open Studio der Tokyo Arts and Space Residency

Susanna Hertrich, Stipendiatin der Villa Kamogawa 2015, ist Hauptrednerin beim Open Studio der Tokyo Arts and Space Residency (TOKAS). Das Programm will Einblicke in die Arbeitsprozesse der residierenden Künstlerinnen und Künstler zu ermöglichen und lädt am Sonntag den 10. März zu Vorträgen und Diskussionen ein. In „Stories leading to the future“ beleuchtet Susanna Hertrich diverse Verknüpfungen von japanischen Mythologien und Volksglauben mit aktuellen Diskursen der Medientechnologie. Hattori Hiroyuki, Kurator des japanischen Pavillons der Venedig Biennale 2019, wird einen gesonderten Vortrag halten.

Anahita Razmi © Anahita Razmi

Anahita Razmi „THE FOOD CLUB“ - Setouchi Triennale 2019

Wir gratulieren Anahita Razmi zur Teilnahme an der Setouchi Triennale 2019! Bei ihrem Projekt „THE FOOD CLUB“ lädt sie dazu ein, dem Potential einer „japanisch – iranischen Küche“  experimentell nachzugehen. Die Arbeit knüpft an die Einwanderung und spätere Abschiebung junger Iraner in den frühen 1980er und 1990er Jahren an. Im Zuge der Arbeit werden Fragen eines möglichen kulinarischen Verlustes wie auch die Umstände japanischer Einwanderungspolitik untersucht.

Freedom of Movement by Nina Fischer & Maroan el Sani HD, colour, stereo, 30 min., 2018, www.fischerelsani.net © VG Bild Kunst Bonn and the artists

Nina Fischer & Maroan el Sani: “Freedom of Movement” beim IFFR

Das diesjährige International Film Festival Rotterdam zeigt die Videoinstallation „Freedom of Movement“ von Nina Fischer und Maroan al Sani. Zusätzlich können sich die beiden über eine Nominierung für die Tiger Award Short Competition freuen. Die Installation erinnert an den Äthiopier Abebe Bikila, der bei den Olympischen Spielen 1960 barfuß einen Marathon lief und so zur Sportlegende Afrikas wurde. Nina Fischer und Maroan al Sani waren 2011 Stipendiaten der Villa Kamogawa.
 

André Hörmann "Obon" © Samo

„Obon“ von André Hörmann beim Sundance Filmfestival

Ende Januar 2019 wird André Hörmanns Kurzfilm „Obon“ beim Sundance Filmfestival in Park City, Utah, USA zu sehen sein. Der Animationsfilm handelt vom Schicksal Akiko Takakuras, einer der wenigen Überlebenden des Atombomben Angriffs auf Hiroshima. Das Sundance Filmfestival gibt mutigen und eigenständigen Stimmen einen Raum und gilt als wichtige Plattform für unabhängige amerikanische und internationale Produktionen. 
 

A Feminist Guide to Nerdom © 2019 Swoosh Lieu

Katharina Pelosi und Rosa Wernecke: “A Feminist Guide to Nerdom” als Installation

Vom 18. bis zum 20. Januar 2019 wird das von Katharina Pelosi und Rosa Wernecke in der Villa Kamogawa 2018 initiierte Projekt „A Feminist Guide to Nerdom“ im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt als Installation ausgestellt. Als Teil des Kollektivs Swoosh Lieu setzten sie sich mit den Arbeitsweisen, Methoden und Strategien im Bereich der Performance und Medienkunst aus feministischer Perspektive auseinander.
 

Jakob Nolte © Jana Gumprecht

Jakob Nolte: Förderpreis Komische Literatur 2019

Jakob Nolte, Stipendiat 2016, erhält den Förderpreis Komische Literatur 2019, wozu wir ihm herzlich gratulieren. Der in Berlin ansässige Verlag Matthes & Seitz hatte Jakob Nolte nominiert. Die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung wird dem Autor am 9. März 2019 durch die Stadt Kassel und die Stiftung Brückner-Kühner im Kasseler Rathaus verliehen.