Marta Dyachenko hat Architektur und Bildende Kunst mit Schwerpunkt Bildhauerei an der Universität der Künste Berlin studiert. In ihren Installationen, Skulpturen und Zeichnungen untersucht sie, wie sich der Mensch zur Natur verhält, und fragt, wie unser Blick auf die Umwelt sowie der gebaute Raum durch politische, kulturelle und religiöse Entwicklungen geprägt ist.
Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Magdeburg (2025), Ruhrtriennale - Zeche Zollverein (2024), Kunsthalle Recklinghausen (2024), Klosterfelde Edition Berlin (2024, solo), Dittrich und Schlechtriem Galerie (2023, solo), New Position Förderkoje ART Cologne (2023, solo) sowie im Kunsthaus Dahlem Berlin (2022, solo) gezeigt und sind im öffentlichen Raum präsent - etwa im Landschaftspark Duisburg-Nord, in Lublin und Mögglingen. 2024 war sie Stipendiatin der Stiftung Kunstfonds, 2021 erhielt sie das Bernhard-Heiliger-Stipendium.
Während des Aufenthalts in der Villa Kamogawa wird sich die Bildhauerin mit Bauwerken und Konstellationen im städtischen Raum Japans befassen, die den Umgang mit gesellschaftlichem Wandel, mit Zerstörung, Vergänglichkeit und Wiederaufbau in Formensprache verkörpern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem historisch und kulturell verankerten Aspekt der "Transformation" in der Architektur Japans und dessen Einfluss auf die japanische Nachkriegsmoderne.