Tatjana Vall untersucht in ihrer installativen Praxis Elemente aus Psychologie, Kunstgeschichte und Computerwissenschaft. Forschungsaufenthalte führten sie unter anderem nach Island und Samos und zuletzt hatte sie ein Recherchestipendium am Max-Planck-Institut für Quantenoptik. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und reflektieren die Schnittstellen von Wahrnehmung, Raum und Technologie.
Justin Urbach beschäftigt sich mit medialen Räumen, in denen digitale Bildproduktion, technologische Infrastrukturen und sinnliche Erfahrung miteinander verwoben werden. Im Fokus steht die Transformation von Wahrnehmung durch technische Bildmedien, die nicht nur Darstellungsformen verändern, sondern auch unsere Beziehung zu Raum und Körper neu codieren. Seine Arbeiten entstehen oft im Kontext von Residencies im In- und Ausland.
Ihr gemeinsames Projekt untersucht Licht als Medium zwischen Technologie, Heilung und kultureller Subtilität im zeitgenössischen Japan, wobei der Fokus auf seiner vermittelnden Rolle in Architektur, Medizin und Alltag zwischen Natur und Technik liegt. Filmische und skulpturale Ansätze sollen Licht als sinnlich transformierendes Element und Erfahrungsraum sichtbar machen.