Maxine Weiss arbeitet zwischen Skulptur, Installation, Video und recherchebasierten Prozessen und untersucht, wie ökologische, politische sowie wirtschaftliche Bedingungen in Materialien eingeschrieben sind. Dabei verbindet sie industrielle Stoffe mit gefundenen Objekten und pflanzlichen Materialien.
Sie studierte als Meisterschülerin an der Akademie der Bildenden Künste München und an der Beaux-Arts de Marseille. Zuvor studierte sie Kunstgeschichte und Kulturanthropologie in München, Freiburg, Paris und Wien. Ihre Arbeiten wurden zuletzt in München bei Lothringer 13 (2025), im DG Kunstraum (2025) und in der ERES Stiftung (2024) gezeigt. Außerdem stellte sie im THAV in Taipei (2025), in der Fondation Maison des Sciences de l’Homme (2024) in Paris sowie im M.A.C.A (2024) in Alcamo auf Sizilien aus.
Während ihres Aufenthalts in der Villa Kamogawa vertieft Maxine Weiss ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Meeresalgen. Ausgehend von Archivrecherchen in Kyoto sowie gezielten Feldforschungen an Orten der Algenkultivierung möchte sie einen vertieften Einblick in die Verbindung von Ökologie, Kultur und Produktionssystemen der Pflanzen gewinnen. Im Zentrum steht ein Interesse an Transformation, Koexistenz und der instabilen Beziehung zwischen konstruierten Systemen und organischem Wachstum.