Claudius Lünstedt
Darstellende Kunst / Dramatik

Claudius Lünstedt, geboren 1973 in München, verbrachte längere Aufenthalte in Paris und Teheran. Er lebt in Berlin und unterrichtet dort auch „Szenisches Schreiben“ am Theaterwissenschaftlichen Institut der Freien Universität.

Studium der Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 2001–2002 Teilnahme an der Dramenwerkstatt der Bayerischen Theaterakademie München unter der Leitung von Tankred Dorst. Zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem Else-Lasker-Schüler-Stückepreis für „Musst boxen“, Lenz-Preis der Stadt Jena für „Zugluft“ und Niederländisch-Deutscher Jugenddramatikerpreis für „Vaterlos“.

Am Schauspielhaus Wien kam zuletzt sein Triptychon „Krieger im Gelee“ heraus. Der jüngste Text, „Wer wir sind“, wurde im Rahmen eines „Grenzgänger-Stipendiums“ der Bundeskulturstiftung in Frankreich und Deutschland koproduziert und Ende März 2011 in Saran/Frankreich
uraufgeführt.

Ergebnis seines Aufenthalts in Kyoto ist das Theaterstück KYOTO.PROTOKOLL. Claudius Lünstedt thematisiert darin die Folgen der Katastrophe in Fukushima aus der Perspektive mehrerer junger Menschen im 500 Kilometer entfernten Kyoto und den Prozess ihrer politischen Bewusstseinsbildung, der davon angestoßen wird.

Kalender

04.07.2012
Lesung und Gespräch von Claudius Lünstedt

"Krieger im Gelee"

16:30-18:30 Uhr – Universität Osaka (Minoh Campus), Memorial Hall 2F | Lesung

05.02.2014
Deutsch-japanisches Künstlergespräch "Kamogawa trifft Berlin"

17:30-21 Uhr – Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin | Künstlergespräch