Kay Fingerle
Architektur

Kay Fingerle © privat

Kay Fingerle studierte Architektur an der Technischen Universität in Berlin und an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen, wo sie sich intensiv mit der Fotografie als Medium ihres architektonischen Denkens auseinandersetzte. Für ihr Diplomprojekt erhielt sie den Architekturpreis der TU Berlin. Seit 2002 arbeitet sie als selbständige Architektin in Berlin und realisierte zahlreiche Projekte im In- und Ausland. Sowohl als Architektin als auch als Fotografin war sie auf der Architekturbiennale Venedig vertreten. Ihre Fotografien wurden u.a. im MoMA New York, der Whitechapel Gallery London, dem bauhaus archiv I Museum für Gestaltung Berlin und im Palazzo Fortuny Venedig präsentiert. Die künstlerische und architektonische Arbeit wird forschend mit theoretischen Beiträgen u.a. für ARCH+ und die Stadtbauwelt erweitert.

Gebaute Bilder von Natur finden sich in der historischen und zeitgenössischen Architektur Japans. Kay Fingerle untersuchte in Kyoto u.a. diese architekturbezogenen Naturkonstrukte und ging der Frage nach dem Verhältnis von Gebautem und Natur nach. Mit ihrem Hintergrund in zwei Disziplinen,  der Architektur und der Fotografie, arbeitete sie auch in Japan an Synthesen, Überschneidungen und gemeinsamen Fragestellungen.

27.07.2019
Creators@Kamogawa

„Körpernaher Raum - Wie kocht man mit 4 Kellen und einer Uhr?“
„Künstliche Gefährten - Reale Sorgen“

15:00 Uhr – Goethe-Institut Villa Kamogawa | Diskussion