Gabrielle Brady
Film

Gabrielle Brady Foto: Gabrielle Brady

Gabrielle Brady ist Filmemacherin und lebt in Berlin. Sie studierte Filmregie an der Internationalen Filmschule in Kuba (EICTV). Ihre Arbeiten wurden international in Galerien, auf Festivals und in Kinos gezeigt. Ihr preisgekrönter Debütspielfilm Island of the Hungry Ghosts (2018) wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem als bester Film auf dem Tribeca Filmfestival in New York.

In Kyoto möchte Brady ihr Filmprojekt "Agrinauts" (AT) weiterentwickeln. Darin geht es unter anderem um Quallen als Lebewesen, die "keinen Kopf, kein Herz, keine Knochen und kein Gehirn" haben, sich seit über 600 Millionen Jahren rhythmisch durch die Ozeane bewegen und zu den Lebewesen auf der Erde gehören, die am meisten vom Klimawandel profitieren. Sie wird die mythologischen Erzählungen über Quallen in Japan in Verbindung bringen mit wissenschaftlichen Forschungen. Sie wird Gespräche mit Filmschaffenden führen und Workshops durchführen zu Fragen, wie der Prozess des Klimawandels in der japanischen Gesellschaft wahrgenommen wird und wie er die Perspektiven des künstlerischen Schaffens beeinflusst.