Diskussion Creators@Kamogawa

„Meine Kulturolympiade!“

Flyer: Creators@Kamogawa, Foto: Lena Inken Schaefer Eine Olympiade hat heutzutage den Anspruch nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch Kulturfest und Kunstfestival zu sein mit einem Programm, das bereits weit im Voraus beginnt und landesweit ausstrahlt. Auch in den städtebaulichen Impulsen, Infrastrukturmaßnahmen und Nachnutzungskonzepten sollen Kultur und Kreativindustrie verankert sein. Kann dies wirklich eingelöst werden? Stehen der Chance, Ideen und Projekte zu entwickeln, die nachhaltig die kulturelle Infrastruktur stärken, Neues ausprobieren und eine breite Beteiligung der Kreativen erlauben, nicht viel zu mächtig das kommerzielle Kalkül, Sachzwänge und die Orientierung am Mainstream gegenüber?

Die Olympischen Spiele in Tokyo 2020 werfen u.a. in der Diskussion um das kulturelle Begleitprogramm ihren Schatten voraus. Die Kluft zwischen Ideal und Wirklichkeit dürfte auch hier nicht gering ausfallen. Grund genug, die residierenden KünstlerInnen der Villa Kamogawa und japanische Gäste nach ihrer Vision einer Kulturolympiade zu fragen.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es im Café Müller die Gelegenheit zu weiterem Austausch bei Getränken und Delikatessen aus Deutschland. Arbeiten der deutschen KünstlerInnen sind dabei auf verschiedenen Monitoren zu sehen.

TeilnehmerInnen:
Ludwig Heimbach (Architekt)
Lena Inken Schaefer (Bildende Künstlerin)
Judith Seng (Designerin, Bildende Künstlerin)
Leif Randt (Autor)
Jakob Nolte (Autor)
Kohei Nawa (Bildhauer)
Yusuke Hashimoto (Programmdirektor, Rohm Theatre Kyoto / Kyoto Experiment)
Tetsuya Ozaki (Moderator)

Flyer: Creators@Kamogawa 1 (09.07.2016)
Flyer: Creators@Kamogawa 2 (09.07.2016)

Ludwig Heimbach, Lena Inken Schaefer, Judith Seng, Leif Randt & Jakob Nolte,
Kohei Nawa, Yusuke Hashimoto, Tetsuya Ozaki

Zurück