Vortrag und Podiumsdiskussion Zwischen den Welten: Künstler, Werte und Kulturen

Deutsch-Japanisches Symposium

Was beeinflusst und inspiriert Künstler in einer Zeit, in der die Welt immer näher zusammenrückt und einzelne nationale Traditionen langsam verschwinden? Ist es möglich, Kunst zu verstehen, die einen völlig fremden historischen und religiösen Hintergrund hat?

Mit diesen Fragen und mit dem Thema der Globalisierung in der Kunstwelt beschäftigt sich das Symposium „Zwischen den Welten: Künstler, Werte und Kulturen“. Zunächst hält Hans-Jörg Clement, Leiter der Kulturabteilung der Konrad-Adenauer-Stiftung Berlin, einen Vortrag zum Thema, und er tritt anschließend mit der Kunstkritikerin Midori Matsui, der Künstlerin Miwa Ogasawara, dem Künstler Kota Ezawa und Ingeborg Neumann, Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde der Nationalgalerie Berlin, ins Gespräch.

Kota Ezawa, Deutscher mit japanischen Wurzeln, der derzeit in der Künstlerresidenz Villa Kamogawa in Kyoto lebt, zeichnet und erstellt Videoanimationen und Installationen und stellte schon im MoMA in New York aus. Zurzeit beschäftigt er sich mit digitalen Identitäten im 21. Jahrhundert.

Miwa Ogasawara hat in Deutschland studiert und mehrere internationale Stipendien, unter anderem das der Konrad-Adenauer-Stiftung erhalten. Seit 2008 sind ihre Zeichnungen auch in der Galerie SCAI THE BATHHOUSE in Tokyo zu sehen.
 

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