Ausstellung Fotoausstellung von Hans-Christian Schink

 © Hans-Christian Schink Der tiefschwarze Streifen in den Fotografien Hans-Christian Schinks zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich. Er wirkt wie im Nachhinein in das Bild retuschiert und erinnert ein wenig an vermeintliche UFO-Fotos aus den 60er Jahren. Es ist aber keineswegs etwas Übernatürliches, das Schink in seinen Fotografien darstellt: Er fotografiert Landschaften mit einer Belichtungszeit von einer Stunde (1h), wodurch dieser dunkle Streifen von der Sonne ins Bild gebrannt wird. Um dieses außergewöhnliche Phänomen einzufangen, reiste der Fotograf im Verlauf von 10 Jahren an verschiedenste Orte der Welt, der Sonne hinterher.

Das Ergebnis dieser Reise stellt Schink nun zum ersten Mal in Japan im Tokyo Publishing House aus. Der Fotograf, 1961 in Erfurt geboren, studierte Fotografie in Leipzig und war schon 2005/2006 in Japan mit „Zwischen Wirklichkeit und Bild. Positionen deutscher Fotografie der Gegenwart“ zu sehen. Außerdem erhielt er 2012 ein dreimonatiges Stipendium der Villa Kamogawa, wo er von Januar bis April residierte.

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