Vortragsreihe „Zeitgenössischer Tanz in Deutschland“ (2)

Raimund Hoghe - Werküberblick

Zeitgenössischer Tanz aus Deutschland ist weltweit gefragt. Die Vielfalt der Konzeptionen und die hervorragenden Qualität seiner Ensembles sind dafür wichtige Gründe.
Was gibt es Neues in Deutschlands zeitgenössischer Tanzszene? Wie sind die Tendenzen und wie entstanden diese eigentlich?

Der Tanzwissenschaftler und derzeitige Stipendiat der Villa Kamogawa, Franz Anton Cramer, bietet an drei Abenden Möglichkeiten, ausgewählte Positionen des zeitgenössischen Tanzschaffens in Deutschland kennenzulernen. Der Abend beginnt jeweils mit einer Einführung in das Umfeld der Choreographen und ihrer künstlerischen Praxis.

In gemütlicher Atmosphäre des Café Müllers in der Villa Kamogawa werden Sie eingeladen, gemeinsam Arbeiten auf Video anzuschauen und über die Eindrücke zu sprechen.

2. November:
Zur Geschichte – Gerhard Bohner, Susanne Linke, Reinhild Hoffmann

Tanztheater in Deutschland hat eine vielfältige Vorgeschichte, die bis in die 1920er Jahre zurückreicht. Gerhard Bohner hat an die Tradition des Bauhauses angeknüpft, Susanne Linke bei Mary Wigman gelernt. Reinhild Hoffmann hat im September 2011 ihr „Solo mit Sofa“ von jungen Tänzern neu einstudieren lassen.

16. November:
Raimund Hoghe – Werküberblick

Raimund Hoghe, der ehemalige Dramaturg von Pina Bausch, arbeitet seit 1992 an eigenen Bühnenwerken. Nach zeitgeschichtlich geprägten Solostücken hat er in den letzten Jahren verstärkt Musikwerke des Ballettrepertoires neu interpretiert. Am Beispiel von „Sacre – The Rite of Spring“ und „L’Après-midi“ lassen sich einige wichtige Elemente seines Stils nachvollziehen.

30. November:
Genreübergreifende Arbeiten
– Christoph Winkler, Gintersdorfer/Klaßen, Laurent Chétouane

Im Zwischenbereich von Schauspiel, Street Dance, Clubkultur und Bühnentanz haben sich mehrere Künstler etabliert und ein reichhaltiges Oeuvre entwickelt.

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