Diskussion Creators@Kamogawa

Flyer: Creators@Kamogawa © Hanke Wilsmann

Sa, 26.05.2018

Goethe-Institut Villa Kamogawa, Saal

Sakyo-ku, Yoshida
Kawahara-cho 19-3
606-8305 Kyoto

„Feminismus als künstlerische Praxis“
„Hybride Aquaristik“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Creators@Kamogawa“ tauschen sich die residierenden Künstlerinnen und Künstler der Villa Kamogawa mit japanischen Kulturschaffenden zu gemeinsamen Themen aus.

„Feminismus als künstlerische Praxis“
Wie jüngst auch die #MeToo-Bewegung vor Augen geführt hat, sind die Arbeitsstrukturen und -räume, in denen Künstlerinnen sich bewegen, nicht selten von tradierten Geschlechterrollen und Zusammenhängen geprägt. Eine von feministischen Zielen, Konzepten und Themen geleitete emanzipatorische Kunstproduktion versucht, solche Strukturen aufzubrechen. Welche Erfahrungen machen feministische Künstlerinnen dabei in ihrem Arbeitsalltag? Sind die von ihnen genutzten Medien und Methoden anders als die männlicher Kollegen? Welche Möglichkeiten der Vernetzung und Selbstrepräsentation gibt es? Worin unterscheidet sich die Situation feministischer Kulturschaffender in Japan und Deutschland?

Katharina Pelosi, Rosa Wernecke und Johanna Castell bilden zusammen das Künstlerinnenkollektiv Swoosh Lieu. Bei ihrem Gespräch mit der Tänzerin und Performance-Künstlerin Norico Sunayama wird es u.a. um das Spezifische einer feministischen künstlerischen Praxis gehen.

„Hybride Aquaristik“
Der Fotograf und Aquarianer Takashi Amano hat eine Richtung der Aquaristik erfunden, die sich heute international großer Beliebtheit erfreut. Welche Analogien lassen sich zwischen dieser als „Aquascaping“ bezeichneten Gestaltung von Aquarien auf hohem ästhetischen Niveau und künstlerischen Vorgehensweisen etablieren? Welche Ansätze, Leitideen und Raumkonzepte wären für ein künstlerisch eingerichtetes Aquarium von Bedeutung?

Timo Seber und Masanori Ikeda verbindet u.a. ein Interesse an Aquaristik. Im Rahmen von Creators@Kamogawa sprechen sie über das künstlerische Potential von Aquarienlandschaften und die Bezüge zu ihrer eigenen Arbeit.

Timo Seber gestaltet für die Veranstaltung ein experimentelles Aquarium, für dessen Bereitstellung wir der Firma GEX in Osaka danken.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es im Café Müller die Gelegenheit zu weiterem Austausch bei Getränken und Delikatessen aus Deutschland. Arbeiten der StipendiatInnen der Villa Kamogawa sind dabei auf verschiedenen Monitoren zu sehen.

„Feminismus als künstlerische Praxis“
Katharina Pelosi (Audiokünstlerin)
Rosa Wernecke (Licht- und Videodesignerin)
Johanna Castell (Raum- und Lichtgestalterin)
Norico Sunayama (Tänzerin / Performance-Künstlerin)
Tetsuya Ozaki (Moderator)

„Hybride Aquaristik“
Timo Seber  (Bildender Künstler)
Masanori Ikeda (Fotograf)
Tetsuya Ozaki (Moderator)

Flyer: Creators@Kamogawa 1 (26.05.2018)
Flyer: Creators@Kamogawa 2 (26.05.2018)

Rosa Wernecke, Katharina Pelosi, Johanna Castell © Swoosh Lieu(R.Wernecke, K.Pelosi, J.Castell) Norico Sunayama © Norico Sunayama
Timo Seber © Timo Seber Masanori Ikeda © Masanori Ikeda

Tetsuya Ozaki © Tetsuya Ozaki

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