Jun Nakaoka Ein Monat voller wertvoller Erfahrungen in Bonn

Yuki Hayashi
© Yuki Hayashi

Ⅰ.Deutschkurse am Goethe-Institut Osaka

Durch den Unterricht am Goethe-Institut Osaka habe ich meine Grundkenntnisse der deutschen Sprache erworben. Bevor ich begann, im Goethe-Institut Deutsch zu lernen, wusste ich auch nichts von der Landeskunde, Kultur oder Tradition in Deutschland. Deswegen war ich mir vorher nicht sicher, ob mir der Unterricht Spaß machen wird und ich ihm auch gut folgen kann. Diese Befürchtung erwies sich als unbegründet, weil im letzten Kurs dank meines Lehrers meine Deutschkenntnisse große Fortschritte gemacht haben.
 
Dafür gibt es zwei Gründe. Zuerst war die Stimmung in der Klasse sehr passend zum Deuschlernen. Die Teilnehmerzahl war nicht zu groß aber auch nicht zu klein, so dass sich alle Teilnehmer äußern konnten. Deshalb hatte ich das Gefühl, dass der Kurs sehr lebendig und der Abstand zum Lehrer nicht so groß ist. Zum Fortschritt des Sprechens war es wichtig für mich, dass die Atmosphäre im Klassenzimmer angenehm war.
 
In zweiter Linie waren die Informationen sehr interessant und nützlich, die uns der Lehrer beim Unterricht über den Hintergrund des Themas im Lehrbuch oder über den jetzigen Stand in Deutschland gegeben hat. Dadurch konnte ich mir den Alltag in Deutschland gut vorstellen. Diese Informationen haben mich motiviert, Deutsch weiterzulernen. Je länger ich an dem Kurs im Goethe-Institut Osaka teilgenommen habe, desto stärker wurde meine Motivation dafür, einen Kurs in Deutschland zu besuchen.
 
Ⅱ.Deutschkurse am Goethe-Institut Bonn

Meine Teilnahme an einem Deutschkurs am Goethe-Institut Bonn war eine wertvolle Chance, um meine Deutschkenntnisse zu erweitern. Ich hatte das Gefühl, dass der Kurs in Bonn schneller abläuft als in Osaka. Die meisten Teilnehmer hatten ihr eigenes Ziel oder ihren eigenen Grund, warum sie Deutsch lernen, z.B. Goethe-Zertifikat für die Arbeit oder für die Aufnahme in die Universität, wahrscheinlich war der Ablauf des Unterrichts deshalb schneller. Obwohl es so schnell und informationsreich war, sind alle Teilnehmer bis zum letzten Unterricht geblieben und haben sehr konzentriert mitgearbeitet. Dadurch konnte ich meine sprachlichen Fähigkeiten verbessern.
 
Es hat mir vor allem geholfen, dass meine Lehrerin jeden Tag eine Hausaufgabe aufgegeben hat, die „10 Wörter des Tages“ heißt. Diese Wörter wurden daraus ausgewählt, was wir an dem Tag im Unterricht neu gelernt haben, und wir mussten diese zehn Wörter bis zum nächsten Tag üben und auswendig lernen. Dank dieser Übung konnte ich meinen Wortschatz im Vergleich zum Kursanfang sehr erweitern.
 
Im Gegesatz zu dem Deutschkurs in Japan gab es natürlich in Detuschland mehr Gelegenheiten, Deutsch zu benutzen, vor allem in den wunderbaren Freizeitprogrammen.
 
Zum Beispiel kann man im September am „Beethoven Fest“ teilnehmen und dort Fans der klassischen Musik treffen. Als ich in die Beethovenhalle in Bonn gegangen bin, hat ein besonderes Konzert stattgefunden. Das hieß „Viva México – Das Bundesjugendorchester auf Tour mit der mexikanischen Dirigentin Alondra de la Parra“. Ich habe dort einen Jungen aus Mexiko kennengelernt und wir haben über unsere Lieblingsmusik und Heimat gesprochen. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr gerührt war. Er hat auch mir gesagt, „Heute ist ein besonderer Tag für mich“. Das war am 16. September, an diesem Tag ist nämlich Unabhängigkeitstag in Mexiko. Ich habe seine Gefühle gut verstanden, weil es selten geschieht, dass man im Ausland seine eigene Heimat fühlt.
 
Außer diesem Konzert wurden von den Mitarbeitern im Goethe-Institut Bonn auch viele Freizeitprogramme geboten. Der Ausflug nach Köln oder Aachen, Sport wie Fußball oder Klettern, Goethe-Treff in einer beliebten Kneipe in Bonn, und so weiter. Ich konnte durch diese Veranstaltungen viele Deutschlerner aus aller Welt kennenlernen und das alltägliche Leben in Deutschland erleben. Besonders in Erinnerung geblieben ist, dass ich mich mit den Freunden, die ich im Kurs oder Freizeitprogramm kennengelernt habe, meinen Geburtstag zusammen gefeiert habe.
 
Ⅲ.Schlußbemerkung

Zum Schluss möchte ich mich beim Goethe-Institut Osaka von ganzen Herzen für die Unterstützung bedanken. Ohne das Stipendium hätte ich diese wertvollen Erfahrungen nicht machen können.

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