Stadtteilerkundung und Tanz-Workshop „Sprache und Körper“ mit dem Choreographen Thomas Lehmen

Thomas Lehmen © Thomas Lehmen

Do, 18.10.2018 -
Fr, 19.10.2018

14:00 - 16:00

Kamagasaki

Donnerstag, 18.10.2018, 14:00 – 16:00
Stadtteilerkundung
Treffpunkt: Cocoroom (2-3-3 Taishi, Nishinari-ku, Osaka 557-0002)
 
Freitag, 19.10.2018, 14:00 – 16.00
Tanz-Workshop „Sprache und Körper“
Ort: Taishi Rojin Ikoinoie (1-8-12 Taishi, Nishinari-Ku, Osaka 557-0002)


Der Choreograph Thomas Lehmen hält einen Tanzworkshop im größten Tagelöhnerviertel Japans Kamagasaki ab, das von Obdachlosen und Armen bewohnt wird. In seiner Arbeit thematisiert Thomas Lehman die Beziehungen zwischen der Gesellschaft und den Erfahrungen von Individuen. In diesem Workshop erkunden wir mit Thomas Lehmen und einem Führer das Viertel Kamagasaki, um anschließend mit eigenen Körpern den Raum, die Zeit und die Erinnerungen dieses Stadtviertels zum Ausdruck zu bringen.

In dem Workshop wollen wir mit unseren persönlichen Erinnerungen an das Stadtviertel arbeiten. In wenigen Worten wird dies beschrieben und von uns und anderen in einfache Bewegungen umgesetzt. Das gleiche machen wir mit unseren Wünschen für das, was in dem Stadtteil in Zukunft geschehen soll. Diese Wünsche für uns und andere können realistisch, aber auch utopisch sein, wir machen schließlich Kunst!


Thomas Lehmen
Thomas Lehmen ist freiberuflicher Choreograph, Tänzer und Lehrer. Geboren und aufgewachsen in Oberhausen, studierte er von 1986 bis 1990 an der School for New Dance Development in Amsterdam. Von 1990 bis Juli 2010 lebte er in Berlin. Hier entwickelte er zahlreiche Soli, Gruppenstücke und Projekte mit denen er weltweit tourte: u.a. “distanzlos, “mono subjects, “Schreibstück”, “It’s better to...”, “Lehmen lernt”. 2011 hielt sich Thomas Lehmen als Stipendiat des Goethe-Instituts Villa Kamogawa in Kyoto auf und kehrte anschlieβend nach Oberhausen zurück. Dort produzierte er die Arbeiten “Schrottplatz” und “Bitte...”. Seit 2013 tourt er mit dem Projekt “A Piece for You” durch die Welt und arbeitet seit 2016 wieder in Oberhausen mit dem "Projekt "Brauchse Jobb? Wir machen Kunst!". Er unterrichtet international an Universitäten, gibt Workshops und hält Vorträge.



 

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