Konzert MAVOtek mit Tomomi Adachi und Jennifer Walshe

Tomomi Adachi & Jennifer Walshe (c) Mike Cameron Mike Cameron

Mo. 26.September 2016, 19.00

Goethe-Institut Tokyo, Saal

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Tomomi Adachi & Jennifer Walshe (c) Mike Cameron

Der Performance- und Klangkünstler Tomomi Adachi und die Komponistin Jennifer Walshe wenden sich der japanischen DADA Bewegung zu: MAVOtek heißt ihr Konzert mit experimentellen Klängen von improvisierten Instrumenten.

MAVOtek ist ein Musikprojekt des japanischen Klangkünstlers Tomomi Adachi, das er in Anlehnung an die jap. Künstlergruppe MAVO (Hintergründe: DADA in Japan - Von Zen bis Ultraman) konzipiert hat. Auf Grundlage der Pionierarbeit von MAVO im Bereich der konkreten Poesie erabreitete Adachi im Rahmen des Berliner Künstlerprogramms des DAAD eine Reihe von Performances und Schallaufnahmen in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern. 

Jennifer Walshe Jennifer Walshe | © Jennifer Walshe Die ersten Performances von MOVOtek fanden 2016 mit der Klangkünstlerin Jennifer Walshe in Berlin und mit der Chellistin Audrey Chen in Leipzig statt. Am 26. September zeigt das Goethe-Institut Tokyo mit Unterstützung der irischen Botschaft Tokyo das einzigartige Projekt mit Tomomi Adachi und Jennifer Walshe zum ersten Mal in Japan. 

Tomomi Adachi (geb. 1972 in Kanazawa) hat sich nach seinem Philosophie und Ästhetik Studium an der Waseda Universität Tokio als Perfomer, Komponist, Klangpoet, Installationskünstler und teilweise auch als Theaterregisseur international einen Namen gemacht. Seine Arbeiten wurden in Japan, Europa, den USA, Australien sowie anderen asiatischen Staaten präsentiert. Neben vielen Projekten mit Gruppen und Künstlern konzentriert sich Adachi derzeit auf Solo-Werke mit Computern oder selbstgemachten Instrumenten, wobei er gleichzeitig die wenig bekannte japanische Tradition der Klangpoesie einarbeitet. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Irische Botschaft © Irische Botschaft Jennifer Walshe (geb. 1974 in Dublin) erhielt für ihre außergewöhnlichen Kompositionen bereits zahlreiche Auszeichnungen wie u.a. den Praetorius Music Prize for Composition. Besonders ihre Projekte als Vokalistin finden derzeit große Beachtung. Seit 2007 ist Walshe teil des Projekts Grúpat, das u.a. Kompositionen, Installationen und Mode miteinander vereint.
 

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