Autorenlesung und Diskussion Miroslava Svolikova liest „europa flieht nach europa“

Miroslava Svolikova liest „europa flieht nach europa“ © Miroslava Svolikova

Fr, 27.07.2018

Goethe-Institut Tokyo, Foyer

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Miroslava Svolikova, österreichische Autorin, die „europa flieht nach europa“ geschrieben hat, liest Ausschnitte aus ihrem Text und stellt sich zur Diskussion zum Thema „Europa“ mit dem Publikum. Besucher können den originalen Klang und Rhythmus dieses „dramatischen gedichtes in mehreren tableaus“ erleben, in dem die Autorin die Chronologie der Kontinentalgeschichte als Farce entworfen hat. Übersetzerin des Stückes Wakana Obata und weitere Theaterwissenschaftler, die vorher mit dem Stück inhaltlich auseinandergesetzt haben, stellen Fragen an die Autorin und es wird erörtert, auf welchem Hintergrund das Stück entstanden ist, und sie diskutieren über die historische und gesellschaftliche Problematik Europas. (Besucher erhalten gedruckte Ausschnitte in deutscher und japanischer Sprachen.)
 
Svolikova, selber visuelle Künstlerin, stellt dazu während der Dauer von Draussenwelten vom 25.07.- 29.07. ihre Installation „CMYK  / Svolikova  - Die Bühne ist halbvoll, die Bühne ist halbleer“ im Foyer aus (Eintritt frei) und die Lesung findet in der Umgebung statt.
 
Miroslava Svolikova

Geboren 1986 in Wien, wo sie lebt und arbeitet. Diplomstudium der Philosophie in Wien und Paris und der bildenden Kunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Lehrgang für Szenisches Schreiben beim Dramaforum von uniT Graz. Aufführungen am Burgtheater Wien, Staatstheater Karlsruhe, Schauspiel Leipzig, Hessisches Landestheater Marburg und Schauspielhaus Wien.

2017 Hermann-Sudermann Preis im Rahmen der Autorentheatertage Berlin, wo beide Stücke als Gastspiele eingeladen waren. 2018 eröffnet „europa flieht nach europa“ als eines von drei prämierten Stücken die Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin in einer Produktion des Burgtheaters Wien. Weitere Auszeichnung u.a. Nachwuchspreis des Schiller-Gedächtnispreises (2016), Literaturförderpreis der Stadt Graz (2017), Dramatikerstipendium des BKA Österreich (2017) und nominiert für den Nestroypreis als bester weiblicher Nachwuchs (2017).

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