Gesprächsrunde Lunchtalk - Mülheimer Theatertage & Kishida Kunio Dramatikerpreis

Lunchtalk -  Mülheimer Theatertage & Kishida Kunio Dramatikerpreis © Mülheimer Theatertage & Kishida Kunio Dramatikerpreis

So, 29.07.2018

Goethe-Institut Tokyo, Saal

Anfahrtsbeschreibung
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
107-0052 Tokyo

Juroren der wichtigen Dramatikerpreise in Deutschland und Japan und Theaterautoren aus den beiden Ländern berichten von der Gegenwartsdramatik und Tendenzen des jeweiligen Landes und diskutieren mit dem Publikum.
 
Aus Deutschland nehmen Christine Wahl (Theaterkritikerin und Jurymitglied des Mülheimer Dramatikerpreises) und Maria Milisavljevic sowie aus Japan Akio Miyazawa (Regisseur) und Redakteur des Hakusuisha Verlags Toshio Wakuta (beide Jurymitglieder des Kishida Kunio Dramapreises Japan) daran teil. Miho Sakurai, die im Rahmen von DRAUSSENWELTEN „europa flieht nach europa“ inszeniert, hat dieses Jahr mit dem Stipendium des ITI und des Goethe-Institut an der Übersetzerwerkstatt der Mülheimer Theatertage teilgenommen. Sie berichtet von ihren Erfahrungen an diesem internationalen Übersetzertreffen.
 
Christine Wahl
, geboren 1971 in Dresden. Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie in Freiburg/Breisgau und Berlin. Seit 1995 freie Autorin und Theaterkritikerin u.a. für den Tagesspiegel, Theater heute, Spiegel online. Jurorin u.a. für den Berliner Senat (Grimm-Preis 2007), den Mülheimer Dramatikerpreis (Preisjury 2007 und 2014), das Festival Impulse (2008-2009), das Berliner Theatertreffen und den Hauptstadtkulturfonds (beides 2010-2012) sowie den Mülheimer KinderStückePreis (2012).
 

Mülheimer Theatertage NRW - das Forum deutschsprachiger Gegenwartsdramatik

Seit 1976 wird Mülheim an der Ruhr jedes Jahr im Mai/Juni zum Zentrum der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik. Im Rahmen der Mülheimer Theatertage NRW „Stücke“ werden hier jährlich sieben bis acht Stücke in der jeweils wirksamsten Aufführung, meist der Uraufführung, gezeigt. Im Fokus stehen in Mülheim eindeutig die Stücktexte, nicht deren Inszenierung.
Dabei sind die „Stücke“ stets offen für neue Formen der Autorschaft. Mehrfach waren in der Vergangenheit Arbeiten von Künstler*innen wie Yael Ronen, René Pollesch oder Rimini Protokoll eingeladen und prämiert, denen ein erweitertes Verständnis vom Theatertext zugrunde liegt. So wie sich die Gesellschaft wandelt, wandelt sich auch das Schreiben fürs Theater. Die Mülheimer Theatertage NRW tragen dem Rechnung, indem sie auch den neuesten Entwicklungen Raum geben.

Die Auswahl trifft ein unabhängiges Gremium aus den in der jeweiligen Saison uraufgeführten deutschsprachigen Stücken. Am Ende der Theatertage vergibt eine Jury aus fünf Kritiker*innen und Theaterschaffenden den mit 15.000 Euro dotierten Mülheimer Dramatikerpreis an den besten Autor oder die beste Autorin.
 

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